CDU-Abgeordneter Octavian Ursu aus Görlitz: "Bombardier-Mitarbeiter brauchen eine klare Perspektive"

Beitrag vom 17.03.2016 - 11:12 in Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Heute organisierte die IG Metall und Betriebsräte einen Protesttag beim Görlitzer Bombardierwerk. Der Wahlkreis-Abgeordnete der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Octavian Ursu, war vor Ort am Werktor bei den Mitarbeitern.

© CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pascal Ziehm, 2016

Octavian Ursu forderte: "Das Management muss für eine klare Zukunftsperspektive mit nachhaltigen Strukturen und neuen Aufträgen für den Bombardierstandort Görlitz sorgen."

Ursu kritisierte: "Es kann nicht sein, dass hochspezialisierte Arbeitskräfte von der Unternehmensführung als 'Atmungsmasse' bezeichnet werden, mit der beliebig jongliert werden kann." Der CDU-Politiker mahnte, dass hinter jedem Mitarbeiter bei Bombardier und bei den zahlreichen Zuliefererbetrieben in der Region Familien stehen.

Die Belegschaft von Bombardier hat das Recht auf eine strategische Aussage, wie der Standort Görlitz langfristig gesichert werden kann. "Das Werk hat eine über 160-jährige Tradition. Hier arbeiten Spezialisten, die mit ihrem Wissen für einen Technologie- und Innovationsvorsprung bei der Komplettfertigung von Doppelstockfahrzeugen und Wagenkastenbau sorgen. Diese kann weiter ausgebaut und weltweit genutzt werden", sagt Ursu.