CDU-Agrarpolitiker Heinz: "Mehr Sachlichkeit, weniger Ideologie!"

Beitrag vom 22.01.2016 - 16:34 in Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft

Heute werden im Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft Experten zum Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat angehört.

Dazu erklärt Andreas Heinz, der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages: "In der Debatte um  Glyphosat brauchen wir mehr Sachlichkeit und weniger Ideologie!" Die Klassifizierung als vermutlich krebserregend durch eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation als Entscheidungsgrundlage ist nicht ausreichend.

"Das ist nur eine theoretische Annahme. Über das reale Risiko wird keine Aussage getroffen. Die wissenschaftliche Risikoabschätzung obliegt in Deutschland dem Bundesinstitut für Risikobewertung. Das ist fachlich unabhängig und fern jeder politischen oder wirtschaftlichen Einflussnahme", erklärt Heinz. Das Bundesinstitut ist bisher zu dem Schluss gekommen, dass Glyphosat bei fachgerechter Anwendung unbedenklich für Menschen und Tiere ist. Der Agrar-Experte rät: "Unabhängig davon gilt, dass Pflanzenschutzmittel nur wenn nötig und entsprechend ihren Anwendungsbestimmungen einzusetzen sind."


Hintergrund:

Glyphosat ist der am häufigsten verwendete, aber auch einer der am intensivsten untersuchten Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln.