CDU-Bildungspolitiker Bienst: „Allen Unkenrufen zum Trotz: Start ins neue Schuljahr ist abgesichert.“

Beitrag vom 03.08.2017 - 12:35 in Schule und Sport

Heute informierte das Kultusministerium über den Vorbereitungstand für das neue Schuljahr 2017/2018.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Lothar Bienst: „Das wichtigste Signal ist: Fast alle der 1.400 offenen Lehrerstellen konnten besetzt werden. Damit wird das Land dem berechtigten Anspruch von Eltern, Lehrern und Schülern in Sachsen für einen gesicherten Start ins neue Schuljahr gerecht. Zugleich werden unsere Weichenstellungen vom vergangenen Jahr bestätigt – die umfangreichen Maßnahmen im beschlossenen Lehrerpaket mit rd. 213 Millionen Euro beginnen zu greifen. Für uns als CDU-Fraktion ist das insgesamt eine positive Entwicklung und keineswegs selbstverständlich, wie ein Blick in benachbarte Bundesländer zeigt.“

Zur leicht gestiegenen Zahl der Seiteneinsteiger und deren Einstiegsqualifizierung sagt Bildungspolitiker Bienst: „In Anbetracht eines bundesweit leergefegten Arbeitsmarktes für Lehrer ist es wenig überraschend, dass auch in diesem Jahr nicht alle freien Stellen mit grundständig ausgebildeten Bewerbern besetzt werden konnten. Die Einstellung von Seiteneinsteigern ist deshalb notwendig und weiterhin unverzichtbar. Für deren zentrale Fortbildung ist Sachsen mit der zwischen Kultusministerium und Universität Leipzig unterzeichneten Vereinbarung gut aufgestellt. In dem Zusammenhang danke ich auch allen Lehrerkollegien vor Ort, die den Seiteneinsteigern mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen an den fordernden Lehrerberuf heranführen und unterstützen.“

Der CDU-Bildungsexperte betont weiter: „Gleichwohl dürfen wir uns jetzt nicht zurücklehnen. Die Herausforderungen bei der Lehrergewinnung und der Qualifikation der Seiteneinsteiger sind weiterhin erheblich. Ich erwarte von allen Verantwortlichen, dass die Einzelmaßnahmen des Lehrerpaketes weiter konsequent und zügig umgesetzt werden. Weiterhin halte ich es für richtig, die Einstellungsverfahren weiter zu optimieren. Hier müssen wir schnell noch besser werden. Es ist daher für mich konsequent, in den kommenden Verfahren auch schulscharfe Bewerbung zu ermöglichen.“