CDU-Bildungspolitiker Bienst: "Die Klassenobergrenze von 28 Schülern ist realistisch!"

Beitrag vom 08.03.2016 - 13:51 in Schule und Sport

Bisher gab es drei Diskussionsveranstaltungen #CDUimDialog der Landtagsfraktion und neun Bürgerforen des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Novellierung des Schulgesetzes. Dabei brachten sich auch der Landeselternrat und der Landesschülerrat mit kritischen Anregungen ein.

© CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Pascal Ziehm, 2015

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Lothar Bienst, zieht Bilanz: "Es ist wichtig, dass sich Landeseltern- und Landesschülerrat engagiert mit dem Schulgesetz auseinandersetzen. Insbesondere die Arbeit des Landesschülerrates imponiert mir. Sie haben sich getreu ihrem Motto 'ernsthaft und konstruktiv' mit dem Entwurf beschäftigt."

Einige Forderungen des Landeselternrates sind aber unrealistisch. "Eine Absenkung der Klassenobergrenze von bisher 28 auf 25 Schüler ist derzeit schlicht nicht leistbar, weil es so schon kaum gelingt, die verfügbaren Lehrerstellen zu besetzen. Das weiß der Landeselternrat", erklärt Bienst.

Im bundesweiten Vergleich steht Sachsen bei den weiterführenden Schulen mit einer Klassenobergrenze von 28 Schülern sehr gut da. Die meisten Bundesländer haben 30 Schüler als Maßstab.