CDU-Energiepolitiker: „Pläne sind ausgewogen und schaffen Sicherheit in der Lausitz!“

Beitrag vom 31.03.2017 - 15:40 in Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Gestern legte der Aufsichtsrat der Lausitz Energie Bergbau AG (LEAG) ein neues Revierkonzept für die Lausitz vor. Danach werden die bestehenden Tagebaue weiterhin ausgekohlt und weitere Aufschließungen sind im kleineren Maßstabe geplant.

Zum neuen Revierkonzept erklärt der energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Lars Rohwer: „Die vorgelegten Pläne sind ein deutlicher Beweis für das Verantwortungsbewusstsein der LEAG für die Region und ihre Menschen. Die Inanspruchnahme des Sonderfeldes Mühlrose bei gleichzeitigem Verzicht auf eine weitere Ausdehnung des Tagebaus ist Ausdruck des gesunden Abwägens zwischen Mensch, Natur und wirtschaftlichen Belangen. Die Braunkohleverstromung in der Lausitz wird weiterhin eine tragende Säule der Energietransformation bleiben und die Wertschöpfung aus dem fossilen Brennstoff in der Region erhalten.“

Der örtliche Wahlkreisabgeordnete aus Hoyerswerda, Frank Hirche, sagt: „Diese Entscheidung bringt den Menschen im Revier berufliche und private Planungssicherheit.“

Lothar Bienst, Wahlkreisabgeordneter aus Bad Muskau, ergänzt: „Viele, die sich schon gedanklich auf die Umsiedlung vorbereiteten, können nun bleiben. Das schafft Vertrauen bei den Menschen.“

Das neue Revierkonzept orientiert sich an den mit der Energiewende gesetzten Klima- und Ausbauzielen für Erneuerbare Energien. So behält sich das Unternehmen bis 2020 die Entscheidung zur Aufschließung des Ausbaugebietes Welzow-Süd II weiter vor. Dies ist aus Sicht der CDU-Politiker ein deutliches Zeichen der vernünftigen Unternehmenskultur der LEAG.