CDU-Familienpolitikerin: „Wir müssen auf allen Ebenen schnell besser werden“

Beitrag vom 30.08.2017 - 16:03 in Soziales - Verbraucherschutz

Heute beschloss der Landtag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen den gemeinsamen Antrag „Verbesserung der Rückholquote beim Unterhaltsvorschuss“.

Dazu erklärt die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Daniela Kuge: „Beim Unterhaltsvorschuss geht der Staat in Vorleistung. So verursachten in 2016 säumige oder nicht auffindbare Unterhaltszahler dem Freistaat zusätzliche Kosten von mehr als 56 Millionen Euro. Zugleich liegt die sogenannte Rückholquote in Sachsen noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Hier müssen wir auf allen Ebenen schnell besser werden. Höhere Rückholquoten bedeuten mehr Gerechtigkeit und entlasten die Haushalte von Bund, Land und Kommunen – und damit den Steuerzahler!“

Die CDU-Familienpolitikerin betont weiter: „Der Bund hat unlängst die Ausweitung des Unterhaltsvorschusses bis zum vollendeten 18. Lebensjahr beschlossen. Damit werden die Fallzahlen deutlich ansteigen. Umso mehr braucht es jetzt effizientere Maßnahmen auf der kommunalen Ebene. Ungeachtet dessen wünsche ich mir auch ein deutlich stärkeres Bewusstsein bei den Eltern: Wer sich für Kinder entscheidet, muss auch Verantwortung übernehmen.“