CDU-Sportpolitiker Rost: "22 Millionen Euro für den Sport in Sachsen sind ein gutes Signal"

Beitrag vom 28.03.2016 - 05:15 in Schule und Sport

Heute verkündete Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU), dass der Freistaat dieses Jahr den Sport in Sachsen mit 22,4 Millionen Euro fördern wird – das sind 4,4 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Symbolbild, © Canva/Leung Cho Pan

Der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Wolf-Dietrich Rost, sagt dazu: "Politik kann für Sachsens Sportler nicht die Wettkämpfe gewinnen. Für optimale Trainingsbedingungen und das Einwerben von Großsportveranstaltungen tragen wir dagegen Sorge. Die Förderung von Sportstätten ist auch eine Investition in die gute Vereinsarbeit vor Ort."

Weitere 19,6 Millionen Euro stehen dem Landessportbund Sachsen in 2016 zur Verfügung. "Damit werden wir der dort geleisteten Arbeit gerecht. Die stetig steigenden Mitgliederzahlen in sächsischen Sportvereinen sind ein guter Beleg für unsere nachhaltige Sportpolitik", so Rost.

Mit den Geldern finanziert der Landessportbund unter anderem Projekte zur Demokratieförderung, Stärkung der Freiwilligendienste, Integration und Bindung junger Sportler an den Verein. Rost erklärt: "Die Kinder von heute sind unsere Leistungsträger von Morgen. Das Projekt 'KOMM! in den Sportverein' ist ein wesentlicher Baustein zur Sicherung von anhaltenden Erfolgen. Das muss gefördert werden."

Rost verspricht: "Kontinuität und hohe Bereitschaft zur Förderung sind Kernkompetenzen verlässlicher Sportpolitik. Daher wird der Sport auch im kommenden Doppelhaushalt wieder eine starke Rolle einnehmen."


Hintergrund:

Derzeit gehen 641.293 Mitglieder in den mehr als 4.500 sächsischen Sportvereinen regelmäßig sportlicher Betätigung nach. Damit ist der Landessportbund Sachsen die größte Bürgerorganisation des Landes. Mehr als 100 Sportarten und Disziplinen werden betrieben. Laut Sportentwicklungsbericht leisten rund 100.000 Ehrenamtliche pro Jahr insgesamt etwa 15 Millionen Stunden unentgeltlicher Arbeit, ohne die ein geregelter Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht möglich wäre.