CDU-Wissenschaftspolitikerin Fiedler: „Bei Digitalisierung im Tempo jetzt nicht nachlassen!“

Beitrag vom 27.03.2017 - 13:22 in Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien

Heute hörte der Wissenschaftsausschuss des Sächsischen Landtages Experten zum Koalitionsantrag „Digitalisierung im Wissenschaftsbereich – Potenziale ausbauen“.

Dazu erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Aline Fiedler: „In den kommenden Jahren wird das Thema Digitalisierung auch für Wissenschaft und Forschung immer entscheidender. Es wird neue Formen des Erkenntnisgewinns geben, Wissen wird sich erneuern, die Wissensvermittlung verändert sich und für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis eröffnen sich neue Chancen und Wege. Mit unserem Antrag machen wir eine Bestandsaufnahme für den Wissenschaftsstandort Sachsen und richten den Blick auf notwendige Handlungsbedarfe.“

"Die heutige Anhörung hat deutlich aufgezeigt, dass sich die sächsischen Wissenschaftseinrichtungen auf den Weg gemacht haben, wir aber jetzt im Tempo nicht nachlassen dürfen. Digitalisierung in Lehre, Forschung und Innovation muss von der Politik weiter gezielt gefördert und begleitet werden. Unsere Hochschulen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen stellen sich dem digitalen Wandel mit eigenen Projekten und verzahnen Initiativen. Nach Einschätzung der Sachverständigen ist beispielsweise eine leistungsfähige, vernetzte und nachhaltige Forschungsdateninfrastruktur eine der entscheidenden Zukunftsaufgaben für das sächsische Wissenschaftssystem.“

Fiedler: „Jetzt geht es darum sicherzustellen, dass die Potentiale an allen sächsischen Wissenschaftseinrichtungen effizient, kooperativ und nachhaltig genutzt werden. Nur so kann künftig die Anschlussfähigkeit sächsischer Wissenschaftler an nationale und internationale Entwicklungen gewährleistet werden.“