„Handeln, bevor wir die Seuche am Fuß haben!“

Beitrag vom 15.11.2017 - 17:28 in Umwelt und Landwirtschaft

CDU fordert Maßnahmen zur Prävention und zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

Heute beschloss der Landtag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen einen Antrag zur Vermeidung der Ausbreitung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Sachsen.

Dazu sagt der CDU-Landwirtschaftspolitiker, Georg-Ludwig von Breitenbuch: „Sachsen ist akut von der Afrikanischen Schweinpest bedroht, einer hochansteckenden Viruserkrankung. Zwar sind Menschen gegen die Pest immun, doch sie befällt sowohl Haus- als auch Wildschweine und verläuft tödlich. Ihr Ausbruch hätte einen dramatischen Rückgang der Hausschwein- und Schwarzwildbestände zur Folge – einhergehend mit gravierenden wirtschaftlichen Folgen.“

Schon länger wurde die Afrikanische Schweinepest im Baltikum, in Polen und Tschechien festgestellt, die sich u.a. von Tier zu Tier, aber auch durch infizierte Kleidung, Jagdausrüstung und Speisereste überträgt. Gerade Reisende und Jagdtouristen sind daher prädestiniert, die Pest nach Sachsen einzuschleppen, für die es bisher auch keinen Impfstoff gibt.

Deshalb betont der CDU-Landwirtschaftspolitiker von Breitenbuch: „Wir müssen jetzt dringend präventive Maßnahmen ergreifen. Eine Möglichkeit sehen wir in einem angepassten Jagdrecht. Insbesondere sollen Schalldämpfer dauerhaft sowie Fänge und das Überjagen von Hunden zeitweise genehmigt werden. Insgesamt stehen wir vor einer großen Herausforderung, die wir nur gemeinsam mit den Jägern bewältigen können. Unser Antrag wird dafür einen entscheidenden Schritt leisten.“