Kupfer: "Die Schulstudie 2016 spricht für Sachsens Bildungspolitik!"

Beitrag vom 15.02.2016 - 15:34 in Schule und Sport

Heute wurde in Berlin die "Schulstudie2016" des Meinungsforschungsinstitutes dimap vorgestellt. In Auftrag wurde die repräsentative Untersuchung von der Fraktionsvorsitzendenkonferenz von CDU/CSU gegeben.

Symbolbild, © Canva/Kzenon

"Die Zahlen der Schulstudie belegen, dass mit 56 Prozent die Mehrheit mit dem deutschen Bildungssystem zufrieden ist", sagt Frank Kupfer, der Vorsitzende der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages. Unter den befragten Sachsen waren es 52 Prozent.

Besonders Sachsen kann sich gut behaupten. Bei der Frage, welches Bundesland das beste Bildungssystem habe, landet der Freistaat auf dem dritten Platz nach Bayern und Baden-Württemberg. Kupfer sagt: "Sachsens Schulsystem wird in Deutschland hoch geschätzt."

Eine wichtige Erkenntnis der Studie sei, dass die Bildungspolitik gleichberechtigt für Studien- und Ausbildungsplätze sorgen sollte. 90 Prozent der Befragten fordern dies. "Die große Mehrheit der Bürger bewertet das Studium nicht über. Im Gegenteil! Sie wissen, dass mit einer guten Berufsausbildung man auch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat", so Kupfer. 60 Prozent der Befragten wünschen sich deshalb auch eine stärkere Förderung der Berufsschulen.

Aufschlussreich für die Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU waren die Ergebnisse der Schulstudie beim Thema Inklusion in der Schule. Nur 49% der Befragten konnten überhaupt etwas mit dem Begriff anfangen. In einem inklusiven Bildungssystem sollen Kinder mit und ohne Behinderung an sogenannten „inklusiven Schulen“ gemeinsam im selben Klassenzimmer lernen. Kupfer: "Dagegen halten aber 94% der Befragten die bisherigen Förderschulen auch künftig für die bessere Lösung!" Nur 44 Prozent glauben, dass in inklusiven Schulen Kinder mit Förderungsbedarf größere Lernerfolge erzielen.

Kupfer sagt: "Die Schulstudie zeigt, dass Sachsens Bildungssystem hoch anerkannt ist. Das spricht für 25 Jahre erfolgreiche Schulpolitik der CDU in unserem Land. Die Studie zeigt aber auch, dass wir beim Thema Inklusion aufpassen müssen, Politik nicht an den Interessen der Mehrheit von Schülern, Eltern und Lehrern vorbei zu machen. Es geht um die besten Entwicklungsmöglichkeiten für jedes Kind – egal ob hochbegabt oder mit Förderungsbedarf."