Wir ermöglichen die schulische Inklusion schrittweise und mit Augenmaß!

Wie und in welchem Umfang Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf inklusiv unterrichtet werden können, war eine zentrale Frage im Rahmen der Überarbeitung des Schulgesetzes. Wir sind überzeugt, dass wir einen Ausgleich gefunden haben, der mit Augenmaß den Beteiligten gerecht wird und niemanden überfordert.

Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungen wurden präzisiert und erweitert. Der geplante Verzicht auf die vorschulische Diagnostik in den

Förderschwerpunkten „Lernen“ und „sozial-emotionale Entwicklung“ erfolgt bis zum Schuljahr 2023/2024 auf freiwilliger Basis. Grundschulen, die sich im Rahmen dieser Pilotphase auf den Weg machen, erhalten zusätzliche Ressourcen je nach Größe der Schule. Das Geld kann in Abstimmung mit dem Schulträger von der Schule eigenverantwortlich für unterstützende Fachkräfte, wie zum Beispiel Logopäden oder Musiktherapeuten, sowie Projekte eingesetzt werden. Bis zum Sommer des Jahres 2022 ist – basierend auf einer Evaluation des Sächsischen Kultusministeriums – ein erneuter Beschluss des Sächsischen Landtags zur flächendeckenden Einführung vorgesehen.

Parallel dazu sollen sich bis zum 31. Juli 2021 alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Kooperationsverbünden zusammenschließen, um innerhalb dieser Netzwerkstrukturen eine inklusive Unterrichtung anzubieten.

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