Wir ermöglichen Schulen mehr Freiraum!

Die Schulen erhalten neue Freiheiten, die sie nutzen können. So werden Eigenverantwortung und Innovation gestärkt.

Um den Schuljahresablauf, die Klassen- und Gruppenbildung und den Lehrereinsatz stärker selbst zu gestalten, können Schulen ein pauschalisiertes Lehrerarbeitsvermögen erhalten. Sie werden damit in die Lage versetzt, zum Beispiel eine Klasse in einer Fremdsprache anzubieten, für die sich nur wenige Schüler angemeldet haben. Gleichzeitig liegt es in der Verantwortung der Schulleitung, innerhalb des pauschalisierten Budgets an anderer Stelle für Ausgleich zu sorgen. Schulen, die diesen Weg gehen, erhalten zusätzliche finanzielle Mittel, mit denen sie unterstützende Fachkräfte engagieren können.

Es ist bereits jetzt möglich, innerhalb eines Schuljahres die Lehrpläne eigenverantwortlich auszugestalten und durch Projektarbeit oder Epochenunterricht Schwerpunkte zu bilden. Um Schulen zu ermutigen, diese Angebote zu nutzen, wird diese Möglichkeit gesetzlich fixiert.

Auf der Grundlage eines klaren pädagogischen Konzeptes können ab sofort auch Oberschulen und Gymnasien außerhalb der Kernfächer und der gymnasialen Oberstufe jahrgangsübergreifenden Unterricht einführen. Damit tragen wir zu einer erhöhten Durchlässigkeit zwischen den Schularten bei. Oberschulen erhalten die Möglichkeit, eine zweite Fremdsprache anzubieten, wenn sich nicht genügend Schüler dafür angemeldet haben.

Schulträger können in „Campuslösungen“ verschiedene Schularten zusammenfassen, damit diese pädagogisch und organisatorisch zusammenarbeiten. Das erleichtert den schulartübergreifenden Lehrereinsatz sowie die gemeinsame Nutzung von schulischen Einrichtungen oder schulischen Angeboten. Die Schularten bleiben jedoch weiterhin getrennt.

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