Gesamtausgaben im Sächsischen Doppelhaushalt 2013/2014

Wenn Sie mit der Maus über die einzelnen Posten des Haushalts fahren, erhalten Sie weitere Informationen.

 

Warum für Hanna und Paul die Schuldenuhr nicht mehr tickt.

Unsere Kinder sollen es künftig mindestens genauso gut haben wie wir heute. Für Hanna und Paul – als Beispiel für alle sächsischen Kinder – wollen wir mehr Generationengerechtigkeit und finanzielle Vorsorge. Aber keinesfalls mehr Schulden! 

Dieser Gedanke gilt für uns nicht nur innerhalb der Familie. Aus Verantwortung für Sachsen hat diese Position für unsere Haushaltsplanung für das Land oberste Priorität.


NEIN ZUR NEUVERSCHULDUNG

  • Die Schwerpunkte des Doppelhaushalts 2013/2014 sind Bildung, Investitionen und Zukunftssicherung. Wir denken nicht nur an die nächsten beiden Jahre, sondern weiter: Seit 2006 schließen wir eine Neuverschuldung für Sachsen aus und tilgen jährlich 75 Millionen Euro Schulden. Wir sind stolz darauf, dass wir das Bundesland mit der zweitniedrigsten Pro-Kopf-Verschuldung sind. Damit das so bleibt, sagen wir Nein zur Neuverschuldung – sogar in der Verfassung. 

 

GUT GEWIRTSCHAFTET

  • Aufgrund unserer verantwortungsbewussten Finanzpolitik können wir in den kommenden zwei Jahren insgesamt 2,5 Milliarden Euro mehr in den Freistaat investieren als in den Vorjahren. Dank der "Sachsenrendite" können wir uns im Vergleich mit anderen Bundesländern über die höchste Investitionsrate freuen. 

 

BILDUNG MACHT DEN MEISTER

  • Das meiste Geld, das uns zur Verfügung steht, stecken wir in die Köpfe der Sachsen. Mit über fünf Milliarden Euro pro Jahr geben wir fast ein Drittel unseres Gesamtbudgets für Bildung, Forschung und Entwicklung aus. Zudem haben wir für die Jahre 2015 und 2016 einen Zukunftssicherungsfonds in Höhe von 140 Millionen Euro für den Bau von Schulen und Krankenhäusern sowie einer besseren Internetversorgung eingerichtet.
  • Unsere sorgfältige Haushaltsführung kommt Paul und Hanna schon jetzt, aber auch in Zukunft zugute: Wenn mehr Geld in der Kasse ist, können wir mehr investieren – für mehr Bildung, gute Infrastruktur, sichere Arbeitsplätze und ein besseres Leben für alle Sachsen.

Weitere Informationen zum Doppelhaushalt

  • Seit 1999 wird alle zwei Jahre für den Freistaat Sachsen ein Doppelhaushalt aufgestellt, von der Regierung beschlossen und anschließend zur Beratung in den Sächsischen Landtag eingebracht. In den vergangenen Wochen wurde der Regierungsentwurf auch von den Koaltionsfraktionen von CDU und FDP intensivst beraten.
  • Zum Entwurf der Landesregierung stellten die Koalitionsfraktionen Änderungsanträge im Umfang von rund 278 Millionen Euro – ohne dabei neue Schulden aufnehmen zu müssen.
  • An den Sitzungstagen am 11. und 12. Dezember wurde der Entwurf zum Doppelhaushalt für die Jahre 2013 und 2014 im Plenum des Landtages diskutiert und beschlossen.

 

Weitere Informationen zu den Änderungsanträgen der Koalitionsfraktionen und alle Pressemitteilungen zum Doppelhaushalt finden Sie hier.

Im Interview zum Doppelhaushalt: Jens Michel, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion.