Integratives Sachsen

Eltern mit Behinderung unterstützen

Um Eltern mit Behinderungen bei ihren Herausforderungen im Alltag beizustehen, wurde die Elternassistenz zugunsten von betroffenen Familien eingeführt. 

Die Entscheidung, Kinder zu bekommen und Verantwortung für sie zu übernehmen, begrüßen wir ausdrücklich. Da Eltern mit Behinderungen in besonderer Weise von den Herausforderungen der Elternschaft betroffen sind, unterstützen wir sie dabei: So hat sich die CDU-Landtagsfraktion dafür eingesetzt, dass die Möglichkeit einer gemeinsamen Vereinbarung zur Gewährung von Elternassistenz für behinderte Menschen von den Sozialversicherungen übernommen wird. Auf Bundesebene haben wir uns dafür stark gemacht, dass die Elternexistenz für Mütter und Väter mit Behinderungen gesetzlich geregelt werden.

Besser Job-Chancen für Behinderte

Auf Augenhöhe aktiv und selbstständig am Leben teilnehmen: Mit der Verbesserung der Arbeitsmarktsituation können sich Menschen mit Behinderung besser in der Gesellschaft integrieren.

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir setzen uns dafür ein, dass ihnen auf gleicher Augenhöhe begegnet wird und sie selbst über ihr Leben entscheiden können.

Unser Ziel ist die größtmögliche Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben und eine Entlastung der betreuenden Familien. Deshalb treten wir dafür ein, dass den Anteil von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen:

  • Die Werkstätten für behinderte Menschen sollen über mehr Außenarbeitsplätze verfügen und die Maßnahmen zur Eingliederung auf den freien Arbeitsplatz ausgebaut werden.
  • Die Regelungen, die den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erschweren, sollen geklärt und abgebaut werden. Die Unternehmen sollen so die Möglichkeit haben, Arbeitsverhältnisse flexibler und indivudeller zu gestalten.

Im Rahmen der Allianz Arbeit + Behinderung haben sich bereits 21 Partner aus Wirtschaft, Politik, Verbände behinderter Menschen, Wohlfahrtsverbänden und Sozialleistungsträger zusammengeschlossen. Dabei wurden unter anderem der Übergang schwerbehinderter Jugendliche von der Schule ins Berufsleben, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen und der Übergang von Betroffenen von Behindertenwerkstätten zum allgemeinen Arbeitsmarkt erörtert. Diese fachliche Verständigung führte zu gemeinsamen Maßnahmen und Aktionen der Allianzpartner.

In Barrierefreiheit investieren

Mit 2,5 Millionen Euro finanziert Sachsen allein im Jahr 2014 den Abbau von Barrieren in Gebäuden, sodass alle Bürger Zugang zu Kultur-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen bekommen.

Gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, schließt den Zugang zu wichtigen, öffentlichen Orten mit ein. So stellt der Freistaat Sachsen allein im Jahr 2014 insgesamt 2,5 Millionen Euro für das Investitionsprogramm zugunsten von mehr Barrierefreiheit unter dem Motto «Lieblingsplätze für alle» bereit.

Das Programm richtet sich an Einrichtungen des Kultur-, Freizeit- und Bildungsbereiches; aber auch Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen und Betreiber aus dem Gastronomiebereiche können sich für Zuschüsse bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) bewerben. Die Fördermittel sollen für kleine Investitionen zum Abbau bestehender Barrieren in diesen Einrichtungen eingesetzt werden.

Die zuwendungsfähigen Ausgaben betragen je Einzelprojekt maximal 25.000 Euro. Landkreise und kreisfreien Städte entscheiden über die Vergaben der Fördermittel an die Letztempfänger und können dabei eigene Schwerpunkte setzen.