„Alle reden vom Klimaschutz, aber niemand streikt für den Wald!“

Beitrag vom 08.05.2019 - 15:10 in Umwelt und Landwirtschaft

CDU-Fraktionsvize fordert deutlich höheres Engagement zur Wiederaufforstung

Angesichts der aktuellen Krise mit Sturmschäden, Borkenkäfer, Holzüberschuss und Preisverfall am Markt, die der Wald in Sachsen bewältigen muss, fordert der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion und forstpolitische Sprecher, Georg-Ludwig von Breitenbuch, ein stärkeres Engagement vom Bund.

Georg-Ludwig von Breitenbuch: „Die Dürrehilfen des Bundes sind nur ein dürrer Tropfen auf den heißen Stein! 25 Mio. Euro für 16 Bundesländer und das für 5 Jahre – das ist definitiv zu wenig. Allein in Sachsen haben wir für unsere Wälder zur Bewältigung der Katastrophe im letzten Doppelhaushalt über 40 Mio. Euro zur Hilfe beschlossen! Und das wird auch nicht reichen.“

„Alle reden vom Klimaschutz. Aber niemand streikt am Freitag für den deutschen Wald. Dabei ist er der beste Garant für reine Luft und den Abbau von CO2! Ich erwarte ein deutliches politisches Nachsteuern in Berlin. Wir brauchen mehr Geld für das Aufforsten und eine öffentliche Debatte für unseren Wald“, so der CDU-Politiker.

Hintergrund
Bei der Rettung unserer Wälder handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Wald ist Klimaschützer, Wasserspeicher, Luftfilter, Erholungsort und Lebensraum für viele Tierarten und muss das auch in Zukunft bleiben. Unter dem Motto „WALDGESELLSCHAFT“ lädt der Deutsche Forstverein e.V. vom 8. – 12. Mai 2019 zu seiner 69. Tagung in die sächsische Landeshauptstadt ein. Es werden über 1.000 Teilnehmer erwartet, die fünf Tage lang in Seminaren und Exkursionen über Themen rund um den Wald diskutieren. Der CDU-Fraktionsvize von Breitenbuch wird am 9. Mai 2019 ein Referat zur aktuellen Situation des Forstes in Sachsen halten.