CDU-Wissenschaftspolitiker setzen sich für Digitalisierung ein

Beitrag vom 15.10.2018 - 17:10 in Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien

Die wissenschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen haben auf ihrer Jahrestagung am 15. Oktober 2018 in Bremen ein Positionspapier zur Zukunft von Universitäten und Hochschulen beschlossen.

Die gemeinsame Resolution nimmt das Studieren und Forschen im Zeitalter der Digitalisierung in den Fokus. In dem Papier betonen die CDU-Wissenschaftspolitiker, dass die Hochschule als „Keimzelle unseres Fortschrittes“ gesehen werden müsse.

Deshalb konzentriert sich das Positionspapier auf drei Punkte: Zum einen fordern die Sprecher, die Studienorganisation an den Hochschulen stärker zu modernisieren, beispielsweise mit digitalen Studierendenakten oder Campus-Managementsystemen, die der höheren Mobilität von Studierenden gerecht werden. Damit verbunden ist auch ein Ausbau der dazugehörigen Infrastruktur, was eine „nationale Aufgabe sei“ und entsprechend finanziert werden müsse. Zum anderen soll die Lehre mit E-Learning-Angeboten wesentlich moderner und flexibler gestaltet werden. Zuletzt sollen nationale Forschungsdateninfrastrukturen gefördert werden, um somit Forschungsliteratur und -daten wesentlich einfacher zugänglich zu machen. „Hochschulen können nicht nur Gestalter, sondern auch Profiteur sein“, heißt es dazu.

Die sächsische CDU-Wissenschaftspolitikerin Aline Fiedler (4.v.l.) auf der Jahrestagung in Bremen.