„Gemeinsam für mitteldeutsche Themen eintreten!“

Beitrag vom 14.08.2018 - 18:23 in Erklärungen - Positionen

Die CDU-Landtagsfraktionen von Sachsen-Anhalt und Sachsen haben sich im Rahmen einer Klausurtagung in Dresden getroffen.

Dabei ging es um länderübergreifende Themen wie die Reform der Erzieherausbildung, die Flüchtlingsproblematik, den Umgang mit dem Wolf und das künftige Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig. Teilgenommen hat auch der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländern, Christian Hirte.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Frank Kupfer: „Es ist immer gut, sich mit Freunden auszutauschen! Deshalb ist es schon gelebte Tradition, dass sich die CDU-Fraktionen treffen und Themen diskutieren, die für die Menschen in unserer mitteldeutschen Region wichtig sind. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, wird unsere Anregungen mit nach Berlin nehmen!“

„Besonders wichtig war für uns, eine gemeinsame Position zur Erzieherausbildung in Deutschland zu finden. Unsere Fraktionen wollen sie reformieren, weiter harmonisieren und den Erzieherberuf attraktiver gestalten. Das Ziel ist, so den Bedarf an pädagogischen Fachkräften in den Kitas zu decken. Dabei soll die Ausbildung verkürzt werden und mehr Praxisanteile enthalten. Dabei legen wir weiterhin großen Wert auf eine hohe Qualität. Unsere Initiative soll bundesweit Vorbild- und Signalwirkung haben“, erklärt Kupfer.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende: „Außerdem haben wir uns über den Umgang mit dem Wolf verständigt. Unsere Fraktionen fordern Bund und Länder auf, die Wolfspopulation neu zu bewerten. Wir wollen, dass der Schutzstatus des Wolfes von der Europäischen Union herunter geschraubt wird, damit er endlich bejagt werden kann. Wichtig ist die Rechtssicherheit für Entscheidungsträger zu gewährleisten, die z.B. die Entnahme eines Problem-Wolfes verantworten.“