Leipziger Alleingang bei Braunkohle-Ausstieg unverantwortlich

Beitrag vom 05.12.2018 - 11:35

CDU-Fraktionsvize Georg-Ludwig von Breitenbuch kritisiert Leipziger OB Jung

Laut Medienberichten könnte die Stadt Leipzig in vier Jahren bei Fernwärme und Strom auf das Braunkohle-Kraftwerk Lippendorf verzichten und stattdessen aus einem neuen Gas-Kraftwerk diese beziehen.

Dazu sagt der stellv. Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, Georg-Ludwig von Breitenbuch, der selbst aus dem Landkreis Leipzig kommt: „Diese Gedankenspiele sind gegenüber den Menschen in der Region unverantwortlich! Es geht nicht nur um die 320 Jobs im Kraftwerk Lippendorf, sondern um hunderte Kohlekumpel im Tagebau und um tausende Arbeitskräfte in der Region Mitteldeutschland!“

„Derzeit kämpft unser Ministerpräsident Michael Kretschmer in der Kohlekommission für Ausgleichszahlungen, um bei einem Kohleausstieg in Deutschland rechtzeitig bei uns neue Industriearbeitsplätze zu schaffen. Der Alleingang von OB Burkhard Jung durchkreuzt diese für Sachsen enorm wichtige Verhandlung um die Zukunft. Er bringt durch diese sicherlich auch ideologisch geprägte Entscheidung in der Stadt Leipzig das Kraftwerk und den Tagebau vor den Stadtgrenzen ohne Not vor das Aus! Der gesamte Südraum Leipzigs wird diesen Alleingang ausbaden müssen!“