„Opfer und Täter nicht vertauschen!“

Beitrag vom 03.01.2020 - 10:15 in Innenpolitik

CDU-Innenpolitiker fordert von SPD Bekenntnis zur Polizei

Die Ausschreitungen im Leipziger Stadtteil Connewitz in der Silvesternacht mit einem schwerverletzten Beamten führten zu zahlreichen Reaktionen. Unter anderem hat die Bundesvorsitzende der SPD Saskia Esken sich geäußert.

Dazu sagt der CDU-Innenpolitiker Rico Anton: „Was im Leipziger Stadtteil Connewitz in der Silvesternacht passierte, ist eine Eskalation linksextremistischer Gewalt, vor der wir als CDU seit Jahren den SPD-Oberbürgermeister Jung warnen! Seine Stadtverwaltung hat aber nur zugesehen, wie sich eine gewaltbereite Szene etablierte. Diese wurde als Teil der lokalen Folklore angesehen - damit muss Schluss sein.“

„Ich erwarte von der sächsischen SPD jetzt, sich klar zu unserer Polizei zu bekennen und nicht Opfer und Täter zu vertauschen. Das Infragestellen der Polizeitaktik durch die Bundesvorsitzende der SPD ist ein infames Ablenkungsmanöver. Hier werden unsere Beamten auf ein Level mit Links-Terroristen gestellt. Man muss klar sagen: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, er alleine hat Recht und Ordnung auch in Connewitz durchzusetzen“, so der CDU-Politiker.

Anton mahnt: „Niemand darf vergessen: In jeder Uniform steckt ein Mensch, ein Vater, eine Mutter, ein Sohn, eine Tochter, ein Bruder, eine Schwester, ein Freund und eine Freundin. Wer sie angreift, greift uns alle an!“