Sachsen muss bei Dürreschäden helfen!

Beitrag vom 13.08.2018 - 16:34 in Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft

CDU-Agrarpolitiker diskutieren über konkrete Maßnahmen

Angesichts der aktuellen Trockenheit beschäftigte sich heute der zuständige Arbeitskreis „Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft“ der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages umfassend mit den Dürreschäden im Freistaat.

Dazu sagt der agrarpolitische Sprecher, Andreas Heinz: „Dürreschäden sind regional sehr unterschiedlich und betreffen nicht nur die Landwirtschaft. Auch die Forst- und Fischereiwirtschaft leidet unter den Folgen! Es braucht jetzt zügig eine umfassende Bestandsaufnahme und Schadensanalyse, um Hilfen zu gewähren!“

„Bei allen notwendigen finanziellen Hilfen ist es wichtig, die Futtersituation für die Rinder und Schaf haltenden Betriebe zu verbessern. Hierzu müssen den Landwirten die sogenannten ökologischen Vorrangflächen zur sofortigen Futternutzung freigegeben werden“, fordert Heinz.

Der CDU-Agrarpolitiker: „Es muss außerdem jetzt geprüft werden, ob die standartmäßigen Prämienzahlungen der Europäischen Union schon früher möglich sind. Das kann den Betrieben real helfen. Sachsen soll zusätzlich mögliche Bundeshilfen mit Landesmitteln kofinanzieren.“