„Wir wollen Vorbild für einen sozial verträglichen Strukturwandel sein“

Beitrag vom 27.09.2018 - 12:30 in Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

CDU fordert erst Job-Perspektiven, dann Kohleausstieg!

Heute debattierte der Landtag in einer Aktuellen Stunde auf Antrag der Koalitionsfraktionen zur Zukunft der Braunkohlereviere in Sachsen.

Dazu sagt der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion und Oberlausitzer Abgeordnete, Dr. Stephan Meyer: „Es steht außer Frage, dass es einen Strukturwandel in den Braunkohleregionen der Oberlausitz und im mitteldeutschen Revier geben wird. Entscheidend für mich ist das Wie. Für uns als CDU gilt weiter: Erst Job-Perspektiven, dann Kohleausstieg! Wir brauchen beschleunigte Planungsverfahren, angebotsorientierte Infrastrukturentwicklung und die Unterstützung von Innovationen in den Unternehmen für zukunftsfähige Arbeitsplätze. Und wenn wir diesen Prozess erfolgreich gestalten wollen, müssen wir die Menschen vor Ort mit einbeziehen und Heimat gemeinsam weiter gestalten.“

Der CDU-Energiepolitiker Lars Rohwer: „Wir wollen Vorbild für einen sozial verträglichen Strukturwandel sein, nicht beim schnellen Ausstieg! Und wir wollen endlich auch mal wieder sinkende Energiepreise in Deutschland. Der Strukturwandel wird uns nur gelingen, wenn die Wertschöpfung in der Region bleibt und wirkt. Eine Möglichkeit dafür ist die Nutzung der Wasserstoff-Technologie. Für mich steht fest: Wir werden Energieland bleiben – und das nachhaltig.“