Willkommen ist, wer sich an unsere Regeln hält

CDU-Fraktionschef Frank Kupfer über die Grenzen der Integration

Sachsen war schon immer ein gastfreundliches Land. Seit dem 12. Jahrhundert trafen sich Europas Kaufleute auf der Leipziger Messe. Italienische Handwerker bauten einst die Dresdner Hofkirche. Heute sind es Wissenschaftler und Ingenieure aus aller Welt, die an unseren Universitäten forschen oder in der Chip-Industrie arbeiten.

Frank Kupfer MdL, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

Wir haben seit jeher eine Willkommenskultur. Die brauchen wir uns nicht schlecht reden lassen. Als im vergangenen Jahr fast 60.000 Flüchtlinge in Sachsen ankamen, haben das viele Bürger bewiesen. Egal ob als ehrenamtliche Helfer zum Beispiel bei DRK und THW oder als Mitarbeiter in der Verwaltung, die vor einer Mammutaufgabe stand. Dieser Flüchtlingszustrom ist die größte Herausforderung für Politik und Gesellschaft seit der Wiedervereinigung. Die CDU-Landtagsfraktion hat sich ihr gestellt. Dazu gehört auch, Klartext zu reden! Die Silvesternacht von Köln ermahnt alle, endlich deutlicher auf unsere Werte zu beharren. Wir müssen sie von jedem Flüchtling verbindlich einfordern. Wer sich nicht an unsere Regeln hält, hat bei uns keine Zukunft! Auch die Mehrheit der ehrlichen Flüchtlinge fordert dies ein. Die meisten der jungen Männer des Sex-Mobs von Köln stammten offensichtlich aus dem arabischen Raum. Sie wuchsen mit einem nicht tolerierbaren Frauenbild auf. In ihrer Heimat sind solche Übergriffe an der Tagesordnung. Mit ihren Taten haben sie das Gastrecht verwirkt. Ein linksverdrehtes Verständnis für den Islam ist fatal. So etwas ist keine Willkommenskultur, das ist Naivität. Im „Islamischen Staat“ zeigt diese Religion ein faschistoides Gesicht. Das muss diesen Ideologen bewusst sein. Die Burka auf einer deutschen Straße ist kein Ausdruck von Religionsfreiheit sondern nur ein Symbol der Unterdrückung der Frauen. Wer dies toleriert, verabschiedet sich von unserem freiheitlichen Menschenbild.

Ich sage bewusst: Der Islam gehört nicht zu Sachsen. Dieses Frauenbild, was sich in der Religion begründet, in Köln und anderswo brutal ausgelebt wurde, hat nichts mit unserem Land zu tun. Wer zu uns kommt, muss es draußen lassen. Das hindert niemanden, ein frommer Muslim zu sein. Seit der Aufklärung sind Staat und Kirche in Deutschland getrennt. Das Grundgesetz steht über der Religion - auch über meiner.

Foto: Christoph Reichelt

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