Politik vor Ort, die ankommt

Nicht nur im Sächsischen Landtag wird Politik für den Freistaat gemacht – sondern auch direkt vor Ihrer Haustür. In Ihrer Stadt oder Ihrem Landkreis sind Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Sie unterwegs, um sich für Ihre Projekte und Vorhaben starkzumachen.

Bautzen

Gesprächsforum in Bischofswerda zur Asyl- und Flüchtlingspolitik

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Patricia Wissel und des Vorsitzenden des CDU-Regionalverbandes, Dr. Bernd Grüber, fand im November 2015 ein Gesprächsforum zur Asylpolitik in Bischofswerda statt. Über Daten und Fakten zur aktuellen Asylsituation in Sachsen informierte der Sächsische Ausländerbeauftragte. Zahlreiche Gäste, darunter Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, beteiligten sich an der offenen Diskussion. „Die Flüchtlingspolitik kann nur über eine europäische Lösung koordiniert werden. Straffällige und ausreisepflichtige Asylbewerber müssen schneller abgeschoben werden. Von der Bundesregierung müssen eindeutige Zeichen und klare Worte kommen, die unmissverständlich bedeuten, dass es sehr wohl Grenzen der Aufnahmefähigkeit gibt. Wobei es nicht an Menschlichkeit und Mitgefühl scheitert, sondern am Machbaren in den Kommunen. Eine verantwortungsvolle Politik muss dies erkennen und umsetzen. Nur durch konsequentes Handeln können wir Flüchtlingen, die tatsächlich unseren Schutz benötigen, helfen und sie erfolgreich in die Gesellschaft integrieren.“ so Patricia Wissel MdL.

Bautzen

800 Millionen Euro für Sachsens Zukunft

Feierliche Einweihung des letzten Teilstücks der 26 Kilometer langen neuen Staatsstraße 94 durch Stanislaw Tillich in Bernsdorf.
Feierliche Einweihung des letzten Teilstücks der 26 Kilometer langen neuen Staatsstraße 94 durch Stanislaw Tillich in Bernsdorf.

Am 1. Juli konnte der Abgeordnete und Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, die letzten drei Kilometer der Ortsumgehung von Bernsdorf freigeben. Vor allem für die Bewohner des Ortsteils Straßgräbchen bedeutet das eine erhebliche Entlastung. Damit solche Projekte auch in Zukunft verwirklicht werden können, haben Freistaat und Kommunen ein Investitionspaket in Höhe von 800 Millionen Euro für die Kreise und Gemeinden auf den Weg gebracht. Es geht um Infrastruktur wie den Bau von Schulen und Kitas, aber auch Straßen. „Die Kommunen haben damit für die nächsten Jahre Planungssicherheit und können in allen Bereichen, die für die Menschen vor Ort wichtig sind, investieren. So wird Sachsen bleiben, was es schon immer war: Eine gute Heimat für alle, die hier leben“, erklärt Stanislaw Tillich. (md)

Abgeordnete

Bautzen

Lobby für den ländlichen Raum

„Brauchen tragfähige Konzepte für den ländlichen Raum.“ Marko Schiemann im Gespräch mit jungen Oberlausitzern in Weißenberg.
„Brauchen tragfähige Konzepte für den ländlichen Raum.“ Marko Schiemann im Gespräch mit jungen Oberlausitzern in Weißenberg.

Attraktiver ländlicher Raum braucht funktionierende Infrastruktur, Arbeitsplätze, attraktiven Wohnraum, eine Kita und eine Schule im Ort sowie kulturelle und sportliche Angebote, die gut erreichbar sind. Druck für dieses Anliegen will der „Gesprächskreis Ländlicher Raum“ machen, den der Bautzner CDU-Abgeordnete Marko Schiemann initiiert hat. Mit dabei sind Kommunalpolitiker, Ehrenamtliche und Vertreter von Vereinen der Region. „Gerade in den Gesprächen mit jungen Bewohnern wird immer wieder größeres Augenmerk auf die besonderen Herausforderungen ihrer Heimatorte gefordert“, sagt Schiemann. „Wir brauchen tragfähige Konzepte, damit das Leben in den ländlichen Gebieten attraktiv bleibt und auch der Freistaat weiter von einem starken ländlichen Raum profitieren kann.“ (md)

Bautzen

Kita-Besuch: Wer hat die schönste Adventskerze?

Aloysius Mikwauschk (Mitte) beim Adventstermin im Agnesheim Großröhrsdorf mit Bürgermeisterin Kerstin Ternes und Pfarrer Stefan Schwarzenberg.
Aloysius Mikwauschk (Mitte) beim Adventstermin im Agnesheim Großröhrsdorf mit Bürgermeisterin Kerstin Ternes und Pfarrer Stefan Schwarzenberg.

Insgesamt 64 Kinder besuchen aktuell die Kindertagesstätte „Agnesheim“ der evangelischen Kirchgemeinde in Großröhrsdorf. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin Kerstin Ternes und Sachsens Kultusstaatssekretär Dr. Frank Pfeil startete der CDU-Landtagsabgeordnete Aloysius Mikwauschk im November seine alljährliche Adventstour. Die Begrüßung durch Gemeindepfarrer Stefan Schwarzenberg und der Leiterin Annette Böhme fiel herzlich aus, denn es gibt wohl keine Kita im Wahlkreis, die Aloysius Mikwauschk nicht besucht hat und deren spezielle Sorgen und Nöte er nicht kennt. Der Besuch des Abgeordneten war zugleich der Auftakt des Wettbewerbs um die Verzierung der schönsten Adventskerze in den einzelnen Kitas. Die Kerzen werden traditionell in der Behindertenwerkstatt in Panschwitz gefertigt. (md)

Bautzen

Voller Einsatz für das Zoo-Zentrum

Viel Neues ist seit 2014 im historischen Stadtkern von Hoyerswerda entstanden. Hier die seniorengerechte Wohnanlage.
Viel Neues ist seit 2014 im historischen Stadtkern von Hoyerswerda entstanden. Hier die seniorengerechte Wohnanlage.

Infrastrukturprojekte habe es oft nicht leicht. So gab es in Hoyerswerda heftige Debatten um die Bebauung der brachliegenden Zoo-Wiese mit einem gemischten Zentrum aus Geschäften und altengerechten Wohnungen. Frank Hirche setzte sich in seiner Doppelrolle als Stadtrat und Landtagsabgeordneter nach Kräften für das Projekt ein. „Gegen einige Widerstände gelang es mir, klare Mehrheiten im Rat dafür zu erreichen“, erzählt er stolz. Immerhin gehe es auch um mehr Lebensqualität für die Hoyerswerdaer. So konnten im Herbst die ersten Geschäfte öffnen. Es folgten das „Altstädter Eck“, die neue „Kulturfabrik“, ein griechisches Restaurant sowie eine attraktive Wohnanlage. Insgesamt 25 Millionen Euro privates Geld ist inzwischen investiert worden. „Es hat sich gelohnt und ich bin dankbar, dass wir so zahlreich unterstützt wurden“, sagt Frank Hirche. (md)

Abgeordnete

Chemnitz

Mit einer flotten Sohle Gutes tun

Ines Saborowski-Richter mit Tanzpartner Philipp Jendras bei der Gala „Star Dance-Chemnitz“.
Ines Saborowski-Richter mit Tanzpartner Philipp Jendras bei der Gala „Star Dance-Chemnitz“.

Ganz flott war am 12. September 2015 Ines Saborowski-Richter unterwegs. Gemeinsam mit anderen Prominenten aus Wirtschaft, Kultur und Politik begab sich die Landtagsabgeordnete aufs Tanzparkett. Bei der zweiten Auflage von „Star Dance Chemnitz“ tanzte sie mit elf weiteren Paaren durch die Galanacht in der Stadthalle und machte dabei eine gute Figur. Die Show, die von der Tanzschule Köhler-Schimmel ausgerichtet wird, zählt schon heute zu den Höhepunkten des gesellschaftlichen Lebens in Chemnitz. Und es ist auch genau diese Tanzschule, in der die Abgeordnete vor über zwanzig Jahren die ersten Schritte auf dem Parkett wagte. Sie habe aber alles verlernt, drohte sie mit einem Augenzwinkern ihrem Tanzpartner und Trainer Phlipp Jendras, der selbst in der Showformation von Köhler-Schimmel tanzt. Den Slowfox hatten sich die beiden ausgesucht und fleißig geübt. Danach mussten sie sich den kritischen Blicken einer prominenten Jury unter anderem mit dem Tanzexperten Joachim Llambi und Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Anett Pötsch unterziehen. Zwar reichte es zum Schluss nicht ganz für Platz eins aber immerhin ertanzte sie 500 Euro für einen guten Zweck. Die Spende geht an das Freibad Bernsdorf. Das Sommerbad zeichnet sich nicht nur durch seine idyllische, parkähnliche Anlage aus. Das Besondere an diesem Bad ist das einzigartige Hundert-Meter-Becken. Daneben gibt es auch noch einen Nichtschwimmer-Bereich, ein Kleinkinder-Becken, Beachvolleyball, Tischtennis und eine Imbissversorgung. Für alle, die glasklares Wasser lieben und sich entspannen wollen, ist es eine wahre Idylle. Im vergangenen Jahr blickte das Bad auf eine 90-jährige Geschichte zurück. „Damit dieses ganz besondere Sommerbad auch noch seinen 100. Geburtstag erlebt, unterstütze ich es gerne“, sagt Saborowski-Richter. Mit ihrem Engagement steht sie nicht allein. Auch der Verein „Freunde des Freibades Bernsdorf“ kümmert sich aktiv um seinen Erhalt und ist für jede Spende und Zuwendung dankbar. (cb)

Chemnitz

Zweite Gründerzeit am Kaßberg

Peter Wilhelm Patt (l.) bespricht mit Student Johannes Leis Konzepte für die alte Postdirektion.
Peter Wilhelm Patt (l.) bespricht mit Student Johannes Leis Konzepte für die alte Postdirektion.

Den Beinamen „Paris von Sachsen“ wird sicher kaum ein Auswärtiger bei einem Stadtteil von Chemnitz vermuten. Doch der Kaßberg ist tatsächlich ein in seiner Größe europaweit einzigartiges Jugendstil- und Gründerzeitviertel. Mit der Industrialisierung wuchs Chemnitz enorm, und schon bald suchte man Wohnviertel mit besserer Luft über dem Chemnitztal; heute kann man sich das kaum vorstellen. Vom Krieg kaum, allerdings durch fehlendes Augenmerk bis 1990 in Mitleidenschaft gezogen, darf man diesen Stadtteil durchaus als architekturgeschichtliches Flächendenkmal sehen. Der Schutz dieses einwohnerstärksten Stadtteils mit seinen Parkanlagen und breit begrünten Alleen liegt dem Abgeordneten Peter Patt am Herzen. „Manche Sünden der Nachwendezeit und einige wenige Baulücken müssen noch beseitig werden. Aber auch Schutz vor manchen Beliebigkeiten neueren Bauens sollte durch einen verlässlichen Bebauungsplan geboten werden“, fordert er. Auf dem Kaßberg wurden auch etliche Verwaltungsgebäude angesiedelt, für die heute neue Nutzungen gesucht werden. Patt hat als Beispiel die alte Oberpostdirektion am Stephansplatz mit über 5000 Quadratmeter Nutzfläche ins Auge gefasst. „Eingebettet in das Wohngebiet, das durchmischt ist von Schulen und Kirchen, Büros, Handel und Gaststätten, halte ich das Gebäude ideal für die Gründerszene. Hier herrscht eine großzügige, luftgebende Atmosphäre“, findet Patt. Der neugotische Bau hatte seit der Wende immer wieder wechselnde Besitzer, meist Immobilienfonds. „Keiner lässt sich in die Karten schauen“, beklagt der Abgeordnete, „aber wir bleiben dran und könnten sowohl Konzept als auch Finanzierung liefern.“ Eine lebhafte Gründerszene gibt es in Chemnitz, die im TCC und Techno-Park an der TU meist produzierendes Gewerbe bedient. Für Forschung und Entwicklung sowie Startups im Software- und Medienbereich werden gerne Gebäude mit Charme in lebendigen Gegenden nachgefragt, wo sich die Unternehmer gut vernetzen und auch nahebei wohnen können. „Der Stephansplatz hat diese gewisse Note“, sagt Patt: „Aus einem Nebeneinander könnte hier ein Miteinander werden.“ (cb)

Chemnitz

Perspektiven Sehen

Johann Stiehler und Elisabeth Hertrampf zeigen Alexander Dierks (rechts) die behindertengerechte Küche im SFZ Chemnitz.
Johann Stiehler und Elisabeth Hertrampf zeigen Alexander Dierks (rechts) die behindertengerechte Küche im SFZ Chemnitz.

Etwa 350.000 Menschen in Deutschland sind durch eine Sehschädigung beeinträchtigt – über die Hälfte von ihnen werden sogar als voll schwerbehindert eingestuft. Dennoch können junge Menschen mit einem solchen Handicap ein erfüllendes Berufsleben führen. In speziellen Förderzentren wie dem SFZ Chemnitz werden dazu umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Nach individuellen Beratungen und der Erstellung eines optimalen Rehabilitationsplanes können Jugendliche im SFZ Chemnitz beispielsweise kaufmännische, medizinische oder technische Berufsausbildungen beginnen, aber auch Umschulungen und Kursprogramme sind möglich. Das SFZ bietet neben der eigenen staatlich anerkannten Berufsschule auch Internatsplätze an und damit beste Voraussetzungen, die Grundlagen für ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu erlangen. Der Landtagsabgeordnete Alexander Dierks besuchte das SFZ im vorigen Oktober und besichtigte gemeinsam mit den jugendlichen Auszubildenden das große Gelände und die modernen, praxisnahen Werkstätten und Büroeinheiten. „Es ist schon beeindruckend, wie die jungen Menschen trotz Behinderung hier auf ein erfolgreiches Berufsleben vorbereitet werden“, sagt Dierks. Dabei steht die integrative Teilhabe in der Gesellschaft und die Vorbeugung von Ausgrenzung im Fokus des SFZ. Zwar ist die Ausbildung in den Blinden-Berufsförderungswerken rund 52.000 Euro teurer als an anderen Ausbildungsstätten, jedoch erzielen die Absolventen bereits nach zehn Jahren mehr Wertschöpfung, als die Vorbereitung gekostet hat, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln belegt. Dierks: „Die Ausbildung lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Durch den ganzheitlichen Ansatz werden die Absolventen hervorragend für das Erwerbsleben qualifiziert und stehen dem Arbeitsmarkt als gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Vor allem aber erreichen die Jugendlichen einen guten Ausgangspunkt für ihre erfolgreiche persönliche und berufliche Zukunft.“ (cb)

Dresden

Die Schwierigkeit, offen miteinander zu reden

Aufmerksamer Zuhörer und Gesprächspartner: Patrick Schreiber. „Wir brauchen die politisch denkende Mitte“, sagt er.
Aufmerksamer Zuhörer und Gesprächspartner: Patrick Schreiber. „Wir brauchen die politisch denkende Mitte“, sagt er.

Die Resonanz auf diesen Abend erfährt Patrick Schreiber direkt. „Es war richtig und wichtig, dass wir heute Abend miteinander gesprochen haben“, sagt eine Frau zu dem CDU-Landtagsabgeordneten. Gerade hat sie an einem der Tische im Haus an der Kreuzkirche mitdiskutiert. Andere schließen sich dem Dank an. „Asyl als kommunale Pflichtaufgabe: Flüchtlinge in Sachsen“ überschrieb das Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen den Abend. Patrick Schreiber war Mitinitiator, der sich dann auch an den Tischen im Saal den Fragen stellte. „Es ist immer schwieriger geworden, offen miteinander zu reden“, sagt der Abgeordnete. „Die politisch denkende Mitte taucht weg, die aktuellen Themen sprengen Familienfeste und entzweien Freundschaften. In der Debatte wird nur noch eingeteilt in Gutmenschen und Nazis. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Asylkrise unsere Stadtgesellschaft weiter spaltet!“ Gerade jetzt müssen Leute Verantwortung für einen offenen Diskurs über die gesellschaftlich relevanten Themen übernehmen. „Wir benötigen Plattformen, in denen wir offen sagen können, was uns bewegt und in denen wir unsere Ansichten austauschen können.“ Demokratie lebe vom Meinungsstreit und offenen Diskussionen. (uw)

Abgeordnete

Dresden

Sicherer Rad- und Fußweg in die Stadtrand Natur

Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger soll es im Dresdner Westen geben.
Mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger soll es im Dresdner Westen geben.

Noch ist es eine Idee: Radfahrer sollen zwischen Oberwartha, Unkersdorf, Steinbach und Pennrich sicherer pendeln können. Ausflügler im Dresdner Westen genießen dann im Frühjahr entlang der Alten Poststraße, der Unkersdorfer Landstraße bis zum Staubecken nach Oberwartha die Obstbaumblüte. Als sich der Landtagsabgeordnete Lars Rohwer und der Pfarrer Christian Bernhardt an der Kreuzung Am Steinweg/Alte Poststraße trafen, wehte es kalt über die Felder. „Noch ist unser Plan eine Vision“, sagt Rohwer. „Da aber die Stadt Dresden bei der Radwegeplanung ähnlich denkt, kann das Vorhaben gelingen.“ Oberwarthaer Bürger hatten den Abgeordneten gebeten, entlang der Unkersdorfer Landstraße für einen sicheren Radweg zu sorgen. „Die Steinbacher und Pennricher wollten einen Fußweg, und die Gemeinde setzt darauf, dass die Landstraße zwischen Unkersdorf und Kesselsdorf endlich verkehrssicher gemacht wird“, erklärt Lars Rohwer. In Pfarrer Christian Bernhardt und der Kirchgemeinde fand er Mitstreiter. „Es wäre schön, wenn die Alte Poststraße wieder wie früher zum Wochenend-Spaziergang in die Natur lockt“, findet der Theologe. (uw)

Abgeordnete

Dresden

Zwei Jahre für eine Insel

Martin Modschiedler (2. v. l.) und Politik ganz nah. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: neue Fußgängerinsel am Hüblerplatz in Dresden.
Martin Modschiedler (2. v. l.) und Politik ganz nah. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: neue Fußgängerinsel am Hüblerplatz in Dresden.

Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam. Dass es aber zwei Jahre dauern sollte, um eine kleine Verkehrsinsel zu bauen, das hat selbst den CDU Landtagsabgeordneten Martin Modschiedler und Rechtsanwalt überrascht. Dabei begann im Jahr 2013 alles ganz harmlos. So wie Gabriele Heller hatten sich zahlreiche Anwohner aus Modschiedlers Wahlkreis Dresden-Striesen besorgt an den Abgeordneten gewandt. Anlass: eine Gefahrenstelle am Dresdner Hüblerplatz. Unübersichtlich, stark befahren, zudem mit Bushaltestelle und direkt hinter einer Kurve, war der Übergang vor allem für Kinder auf dem Weg zum nahen Park und Spielplatz extrem riskant. „Ich habe daraufhin Kontakt zur Dresdner Verkehrsverwaltung aufgenommen“, berichtet Martin Modschiedler. „Dort erklärte man das Problem nach einem Jahr Prüfung für nicht existent, und das in ziemlich rüdem Ton.“ Der gelernte Kommunalpolitiker dachte sich „Jetzt erst recht!“ und ließ nicht locker. „Wir sind denen zwei Jahre richtig auf die Nerven gegangen und waren schließlich erfolgreich.“ Seit August 2015 nun sorgt eine Verkehrsinsel für Sicherheit beim Übergang für Jung und Alt. (md)

Dresden

Der Arabische Frühling aus Sicht eines Dresdner Künstlers

Begegnungen im Wahlkreisbüro: Aline Fiedler (r.) beim Vortrag des Dresdner Künstlers Daniel Rode
Begegnungen im Wahlkreisbüro: Aline Fiedler (r.) beim Vortrag des Dresdner Künstlers Daniel Rode

Aline Fiedler blickt in ihren Bürgersprechstunden im Dresdner Süden gern über den Tellerrand hinaus. Regelmäßig veranstaltet die CDU-Landtagsabgeordnete in ihrem Bürgerbüro Vorträge zu gesellschaftlich aktuellen und tagespolitischen Themen. Am 16. November 2015 hatte sie den Dresdner Künstler Daniel Rode eingeladen, seine Geschichte zu erzählen. Rode lebte und arbeitete gemeinsam mit seiner Frau von 2009 bis 2014 in Ägypten. 2011 begannen die Unruhen des Arabischen Frühlings in Kairo buchstäblich vor ihrer Haustür. Bei seinem Erfahrungsbericht nahm Rode die Zuhörer mit auf eine packende Reise durch die neuere Geschichte Ägyptens, gewürzt mit persönlichen Anekdoten, Fotos und Hintergrundinformationen. „Toll, wenn man von solchen Erlebnissen aus erster Hand erfährt“, findet ein begeisterter Besucher. Mit ihren Veranstaltungsangeboten will Aline Fiedler zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen und Pauschalurteilen entgegenwirken. Ihr Ziel ist es, interessierte Bürger und Experten in einem Forum zusammenzubringen, denn: „Nur wer auch mal kritische Fragen stellt, kann sich ein eigenes Urteil bilden.“ (vmm)

Abgeordnete

Dresden

Integration durch Mobilität - Eine Lösung wird gefunden

Innenminister Markus Ulbig (l.) im Gespräch mit Kirchenvorstand Dr. Florian Reißmann.
Innenminister Markus Ulbig (l.) im Gespräch mit Kirchenvorstand Dr. Florian Reißmann.

Seit letztem Sommer engagiert sich die Evangelisch- Lutherische Laurentiuskirchgemeinde Dresden-Trachau beispielhaft bei der Integration bleibeberechtigter Flüchtlinge. Fußballspiele, gemeinsames Arbeiten im Gemeinschaftsgarten »Das Weltchen« und weitere Projekte vereinen Gemeindemitglieder und Asylsuchende. „Viele Dresdner helfen zwar den angekommenen Kindern und Familien, die alleinreisenden Männer bleiben indes oft auf sich gestellt. Die Gemeinde kümmert sich dankenswerterweise sehr um diese“, so Markus Ulbig, CDU-Landtagsabgeordneter und Innenminister. Doch wegen fehlender Mobilität könne mancher Asylsuchende nicht in die Projekte einbezogen werden. Als Markus Ulbig dies in der Kirchgemeinde erfuhr, regte er Gespräche in der Staatsregierung und mit dem Verkehrsverbund Oberelbe an. „Wir haben einen Lösungsansatz gefunden“, berichtete der CDU-Landtagsabgeordnete nun dem Vorstandsmitglied der Kirchgemeinde, Dr.-Ing. Florian G. Reißmann. Mit einem Ticket könnten die Flüchtlinge den Personennahverkehr nutzen. Der dafür notwendige Betrag werde durch Abzug vom Taschengeld beglichen. (uw)

Abgeordnete

Dresden

Piwarz weist Kompromiss für Prohlis

Christian Piwarz (Mitte) macht sich in der Notunterkunft in Prohlis (zusammen mit Heimleiter André Andrich, CDU-Stadträtin Heike Ahnert und Stephan Falley vom Caritasverband) ein Bild von der Unterbringung der Flüchtlinge.
Christian Piwarz (Mitte) macht sich in der Notunterkunft in Prohlis (zusammen mit Heimleiter André Andrich, CDU-Stadträtin Heike Ahnert und Stephan Falley vom Caritasverband) ein Bild von der Unterbringung der Flüchtlinge.

Über die Notunterkunft für Flüchtlinge in Dresden-Prohlis wurde lange gestritten. Der Landtagsabgeordnete Christian Piwarz betonte bei einem Besuch der in seinem Wahlkreis gelegenen Einrichtung die Bedeutung der Aufgabe, die Asylsuchenden akzeptabel unterzubringen. „Doch wir dürfen dabei nicht unsere eigenen Lebensbereiche vernachlässigen“, warnte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion. In Prohlis hatte dies den Anschein, als die Stadt Dresden im Oktober den sanierungsbedürftigen Doppelschulkomplex in der Boxberger Straße 1 – 3 als Notunterkunft auswies: In dem Komplex sollte nur durch einen Zaun getrennt die Grundschule untergebracht bleiben, doch die wurde verlegt. Aber die für 2016 dort geplante Wiedergründung des Gymnasiums Prohlis wurde faktisch unmöglich. „Wir halten an einem Gymnasium für Prohlis fest und schlagen dafür einen anderen Standort vor“, nannte Piwarz als Kompromiss. Durch das kommunale Investitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“ könne Dresden über 161 Millionen Euro zusätzlich verfügen. Da diese Mittel vorrangig in Schulen und Kitas investiert werden sollen, könnten sie auch für das Gymnasium Prohlis genutzt werden. (uw)

Dresden

Frei nach Luther den Leuten mehr aufs „Maul“ schauen

Christian Hartmann MdL vor dem CDU-Bürgerbüro in Dresden-Klotzsche.
Christian Hartmann MdL vor dem CDU-Bürgerbüro in Dresden-Klotzsche.

Elf Uhr vormittags in Dresden-Klotzsche. Die Tür ist noch keine zehn Minuten offen, schon steht ein älterer Herr in Christian Hartmanns Bürgerbüro. Ihn beschäftigt ein leerstehendes Gebäude ganz in der Nähe. Warum dort keine Asylbewerber ansiedeln? Hartmann nimmt sich Zeit für die Angelegenheit. „Nur permanenter Dialog schafft Antworten, das ist die ursprüngliche Verantwortung der Politik“, sagt der CDU-Innenexperte. Er hat deshalb sein Büro mitten im Herzen seines Wahlkreises im Dresdner Norden an der Schnittstelle von ländlichem Raum und quirliger Neustadt. Hier treffen unterschiedliche Gesellschaftsstrukturen und Blickwinkel aufeinander, so Hartmann. Demokratie lebe vom Diskurs, und Politik sollte bereit sein, auch über den sprichwörtlichen Gartenzaun hinweg zu schauen, um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Hartmann nimmt das wörtlich. Sein Büro steht allen Bürgern offen, ein fester Mitarbeiter kümmert sich täglich um kleine und große Anliegen. Politik ist für Hartmann auch eine Dienstleistung am Bürger: „Meine Aufgabe ist es – frei nach Luther –, dem Volk aufs Maul zu schauen, aber ihm nicht nach dem Mund zu reden.“ (vmm)

Erzgebirgskreis

Azubis sollen in der Region bleiben

Ronny Wähner im Gespräch mit Schülern bei der Ausbildungsmesse in Annaberg-Buchholz.
Ronny Wähner im Gespräch mit Schülern bei der Ausbildungsmesse in Annaberg-Buchholz.

Mit 104 Ausstellern war die Ausbildungsmesse in der Silberlandhalle von Annaberg- Buchholz auch 2015 ausgebucht. Der CDU-Landtagsabgeordnete Ronny Wähner freut sich über die große Akzeptanz der Veranstaltung. Er sieht in der frühzeitigen Berufsorientierung für Jugendliche eine Chance für die Region. „Gerade bei uns im Erzgebirge ist es wichtig, dass die jungen Menschen ihre Zukunft hier sehen“, sagt Wähner. Die Messe informiert Schüler und Eltern über vielfältige Möglichkeiten der Ausbildung vor Ort. Die Unternehmer wiederum nutzen die Messe, um mit künftigen Azubis ins Gespräch zu kommen. Dabei werden Ferienjobs und Praktika vereinbart. Ronny Wähner: „Für dieses Jahr ist bereits eine Neuauflage geplant.“ (cb)

Abgeordnete

Erzgebirgskreis

Engel statt Mädchen

Prof. Günther Schneider und Karin Seifert stellen Nele Fülling als neuen Stollenengel vor.
Prof. Günther Schneider und Karin Seifert stellen Nele Fülling als neuen Stollenengel vor.

Was den Dresdnern ihr Stollenmädchen, ist den Erzgebirglern ihr Stollenengel. Seit der vorigen Saison wirbt der Stollenverband Erzgebirge in der „Engelshauptstadt“ Grünhainichen mit einem neuen Internetauftritt, zu dem ein Stollenengel als Markenzeichen gehört. Der Bürgermeister und CDU-Landtagsabgeordnete Prof. Günther Schneider erläutert das neue Vorgehen: „Auf Tradition und Handwerk legen wir im Erzgebirge ganz besonderen Wert. Der 2010 gegründete Verband will kleinen Betrieben die Möglichkeit geben, sich gemeinsam effektiver zu vermarkten. Das gelingt inzwischen weltweit.“ Präsidentin Karin Seifert weist darauf hin, dass die Stollen in den einheitlich gestalteten Kartons einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen werden. (cb)

Abgeordnete

Erzgebirgskreis

Eine Gesundheitsrunde nimmt die Arbeit auf.

Alexander Krauß inspiziert mit Dr. Jürgen Prager vom Erzgebirgsklinikum einen Rettungswagen.
Alexander Krauß inspiziert mit Dr. Jürgen Prager vom Erzgebirgsklinikum einen Rettungswagen.

Für die Sicherung der medizinischen Versorgung im Erzgebirgskreis hat sich eine Gesprächsrunde gebildet. Der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß brachte die Vertreter von Ärzteschaft, Kliniken, Kassen, Kammern und der Politik im Oktober zu einem ersten Treffen zusammen. „Ziel ist es, regionale Lösungen zu finden, damit sich auch in Zukunft genügend Ärzte um die Menschen kümmern können. In den kommenden Jahren werden viele Ärzte in den Ruhestand treten“, sagt Krauß. Nach einer Übersicht der Kassenärztlichen Vereinigung droht den Regionen Stollberg und Marienberg eine Unterversorgung mit Hausärzten. Künftige Themen sollen die Notfallversorgung sowie die Gewinnung von Ärzten und Apothekern für das Erzgebirge sein. (cb)

Abgeordnete

Erzgebirgskreis

Gornsdorf baut eine neue Grundschule

Und sollte es wider Erwarten nicht die notwendige Kinderzahl für eine kommunale Schule geben, hat die Gemeinde auch schon Plan B: Eine Privatschule oder den Kindergarten erweitern, der trotz Neubau heute schon wieder aus allen Nähten platzt.
Und sollte es wider Erwarten nicht die notwendige Kinderzahl für eine kommunale Schule geben, hat die Gemeinde auch schon Plan B: Eine Privatschule oder den Kindergarten erweitern, der trotz Neubau heute schon wieder aus allen Nähten platzt.

Die Gemeinde Gornsdorf bekommt eine neue Grundschule. Anfang Oktober wurde der Grundstein direkt neben dem alten Schulgebäude gelegt. Bürgermeisterin Andrea Arnold plant sportlich: Im Dezember wurde Richtfest gefeiert, schon in diesem Sommer soll sie bezogen werden. „Gerade um junge Familien in dieser ländlichen Region zu halten, ist es wichtig, eine gute Infrastruktur für die Bildung und Betreuung der Kinder zu haben“, sagt der Landtagsabgeordnete Rico Anton. Bis zu 100 Kinder können künftig in den modernen Räumen lernen. Angeschlossen ist ein Hort mit einem großzügigen Spielplatz. Notwendig wurde der Bau, weil die alte Schule nicht mehr die Brandschutzbestimmungen erfüllt. Eine Sanierung wäre weit teurer geworden als die 2,5 Millionen Euro für den Neubau. Die bringt die Gemeinde ohne Fördermittel auf. (cb)

Abgeordnete

Görlitz

Integration als Pflichtprogramm

Sachliche und konstruktive Debatten beim Dialogforum der CDU im Görlitzer Wichernhaus.
Sachliche und konstruktive Debatten beim Dialogforum der CDU im Görlitzer Wichernhaus.

Zu zwei besonderen Diskussionsrunden kamen im Oktober und November vergangenen Jahres der Görlitzer CDU-Abgeordnete Octavian Ursu gemeinsam mit seinem Bundestagskollegen Michael Kretschmer und dem Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege zusammen. Dr. Justus Ulbricht von der Landeszentrale für politische Bildung moderierte die Veranstaltungen, zu denen zahlreiche Gäste aus allen bürgerlichen und politischen Bereichen in Görlitz kamen. Asylgegner und –befürworter diskutierten mit Politikern und Experten drängende Fragen rund um Asyl und Migration. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Integrationspolitik. Zu dieser fand Octavian Ursu klare Worte: „Eine Reduzierung der zu uns kommenden Zahl von Asylbewerbern ist dringend geboten. All diejenigen, die bei uns bleiben dürfen, müssen so schnell wie möglich in der Lage sein, eigenständig zu leben.“ Für eine gelungene Integration müssten aber auch Werte und Gesetze unserer Gesellschaft vermittelt werden: „Ein Integrationsprogramm mit Deutschkursen ist daher kein Angebot, sondern Pflicht“, so Ursu. Das Konzept der sachlichen und offenen Aussprache fand großen Anklang. Für die Zukunft sind daher weitere Dialogforen geplant. (vmm)

Abgeordnete

Görlitz

Gemeinsam für die Dorfschule

Der CDU-Abgeordnete Stephan Meyer (links) setzte sich gemeinsam mit Bürgermeister Günther Ohmann für den Erhalt der Dorfschule in Bertsdorf-Hörnitz ein.
Der CDU-Abgeordnete Stephan Meyer (links) setzte sich gemeinsam mit Bürgermeister Günther Ohmann für den Erhalt der Dorfschule in Bertsdorf-Hörnitz ein.

Seit 111 Jahren ist die Schule in Bertsdorf-Hörnitz das Zentrum des Dorflebens. Auf der alten Schulbank im Foyer haben schon Generationen von ABC-Schützen ihr Einmaleins gelernt. Beinahe jedoch wären die Schultüren in dem als „Sachsens schönstes Dorf“ prämierten Ort für immer verriegelt worden: Wegen Schülermangels drohte 2015 die Schließung. Trotz des Schulmoratoriums galt kein Bestandsschutz – eine Katastrophe für das Dorf. Grund genug für den Oberlausitzer CDU-Abgeordneten Stephan Meyer, gemeinsam mit dem Bürgermeister, dem Förderverein und dem Gemeinderat für den Erhalt der Schule zu kämpfen. „Schule ist eine Lebensfrage. Ohne Schule geht die Dorfgemeinschaft kaputt und die Vereine sterben“, sagt Bürgermeister Günther Ohmann. Die Schulleiterin Carmen Wauer entwickelte das Konzept des jahrgangsübergreifenden Lernens. Auf dessen Umsetzung bereitet sich die Schule vor; der Hortbetrieb läuft auch in den Ferien. „Wir haben alle an einem Strang und in die richtige Richtung gezogen– mit Erfolg!“, sagt Meyer. In Sachsens Dorfschulen kann übrigens aufgeatmet werden: Im künftigen Schulgesetz soll der Bestandsschutz fest verankert werden. (vmm)

Görlitz

Erfolgsgeschichte Messepark Löbau

BU: Erfolgreiches Infrastrukturprojekt für die ganze Region: Messehalle Löbau. | OB Dietmar Buchholz, Dieter Peschel (Amtsleiter Landkreis Görlitz), Joachim Birnbaum (GF Messe Löbau), Heinz Lehmann (CDU MdL), Aussteller Baumesse Oktober 2015 (v. r.).
BU: Erfolgreiches Infrastrukturprojekt für die ganze Region: Messehalle Löbau. | OB Dietmar Buchholz, Dieter Peschel (Amtsleiter Landkreis Görlitz), Joachim Birnbaum (GF Messe Löbau), Heinz Lehmann (CDU MdL), Aussteller Baumesse Oktober 2015 (v. r.).

Heute geben sich die Rocker von City, die Amigos oder internationale Top-Techno-DJs in der Löbauer Messehalle die Klinke in die Hand. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte bereits im Juli 2007. Damals beschloss der Stadtrat, sich für die sächsische Landesgartenschau 2012 zu bewerben. Die Stadt erhielt den Zuschlag, und bereits seinerzeit waren sich Löbaus Oberbürgermeister Dietmar Buchholz (parteilos) und der CDU-Landtagsabgeordnete Heinz Lehmann einig, dass dieses Projekt allein mit Blumenbeeten nicht nachhaltig würde. Sie planten vielmehr, dem Strukturwandel in der Oberlausitz Rechnung zu tragen. Die Idee: eine kombinierte Veranstaltungs- und Messehalle als Teil des Gartenschaugeländes. Im zuständigen Sächsischen Innenministerium stieß das Vorhaben auf offene Ohren, auch weil Heinz Lehmann einige Türen öffnen konnte. „Wir haben es hinbekommen, weil auf die Löbauer Veranstaltungsmacher stets Verlass war, zeigt sich Heinz Lehmann dankbar. „Das ist ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit von kommunaler und Landesebene.“ (md)

Abgeordnete

Görlitz

Eine Erfolgsgeschichte „Made in Niesky“

Lothar Bienst MdL (rechts) begutachtet bei der 180-Jahr- Feier des Unternehmens gemeinsam mit WBN-Geschäftsführer Dr. Thomas Steiner (2. v. r.) ein neu entwickeltes Drehgestell.
Lothar Bienst MdL (rechts) begutachtet bei der 180-Jahr- Feier des Unternehmens gemeinsam mit WBN-Geschäftsführer Dr. Thomas Steiner (2. v. r.) ein neu entwickeltes Drehgestell.

Der traditionsreiche deutsche Schienenfahrzeughersteller WBN Waggonbau Niesky GmbH blickt auf eine lange und stolze Geschichte zurück. Gegründet 1835, feierte das Güterwagenwerk im vergangenen Jahr sein 180. Firmenjubiläum. Es gehört zu den führenden europäischen Herstellern für Eisenbahngüter- und -spezialwagen. Die Förderung regionaler Firmen wie dieser ist dem CDU-Abgeordneten Lothar Bienst ein ganz besonderes Anliegen. An der Seite des sächsischen Wirtschaftsministeriums setzt sich der gebürtige Oberlausitzer deshalb für den Erhalt und Ausbau des mittelständischen Betriebes ein. „Die WBN Waggonbau Niesky GmbH ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region und bringt rund 300 Arbeitskräfte in Lohn und Brot“, betont Bienst. In Niesky ziehen Politik und Wirtschaft an einem Strang, damit der Traditionsbetrieb fortbestehen und expandieren kann: Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Waggonbauwerkes Dr. Thomas Steiner kämpft Lothar Bienst für Fördermittel, damit auch in Zukunft modernste Schienenfahrzeuge von der Oberlausitz aus in die ganze Welt rollen. (vmm)

Abgeordnete

Leipzig

Eine Gedenkstätte soll das Gut der Freiheit nahe bringen

Tobias Hollitzer (links) und Ronald Pohle wollen mit einer Gedenkstätte in der zentralen Hinrichtungsstätte der DDR in Leipzig geschehenes Unrecht für Jeden nachvollziehbar machen.
Tobias Hollitzer (links) und Ronald Pohle wollen mit einer Gedenkstätte in der zentralen Hinrichtungsstätte der DDR in Leipzig geschehenes Unrecht für Jeden nachvollziehbar machen.

Ronald Pohle zeigt auf das vergitterte Fenster in der Arndtstraße 48 in Leipzig. „Hinter diesem Fenster befindet sich eine Hausmeisterwohnung, und diese führt direkt in die zentrale Hinrichtungsstätte der DDR.“ Der CDU-Landtagsabgeordnete schildert, was von 1960 bis 1981 an dieser Stelle passierte. Er hat sich das winzige Zimmer angesehen, in dem der zum Tode Verurteilte seine letzten Zeilen schrieb; er war in dem Raum, in dem der Todesschuss fiel; er hat das Loch im Boden gesehen, in welches das Blut des Getöteten floss. „Das darf nicht vergessen werden, es ist Teil unserer Geschichte und es zeigt die Perfidie der SED- und Stasi-Diktatur der untergegangenen DDR“, sagt Ronald Pohle. Aus diesem Grund habe er Tobias Hollitzer, den Geschäftsführer des Bürgerkomitees Leipzig und Vorsitzenden des Beirates der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, bei dem Bemühen unterstützt, in dem denkmalgeschützten Gefängnis im Leipziger Süden eine Gedenkstätte einzurichten, berichtet der Abgeordnete. „Nur durch die direkte Konfrontation mit dem geschehenen Unrecht werden wir heutigen und künftigen Generationen das hohe Gut der Freiheit nahe bringen, es schätzen und schützen lernen“, sagt er. In der Einrichtung sollen sowohl die perfide und brutale Arbeitsweise der SED und Stasi dokumentiert als auch die Geschichte der Todesstrafe in Deutschland wissenschaftlich erforscht und gezeigt werden. „Demokratie ist empfindlich und pflegebedürftig. Diese Erkenntnis aus unserer eigenen Geschichte sollte uns in unseren aktuellen, gesellschaftlichen Debatten stets begleiten“, so der CDU-Landtagsabgeordnete. „Wir sollten verantwortungsvoll diskutieren und uns in der Debatte von den gewalttätigen, extremistischen Spektren am rechten wie am linken Rand abgrenzen.“ (uw)

Abgeordnete

Leipzig

Taxizentrale 4884 unterstützt die Krebsforschung

Hans-Dieter Zetzsche (rechts) zeigt dem Abgeordneten Andreas Nowak die moderne Vermittlungszentrale, in der auch die Chefs regelmäßig eine Schicht lang am Telefon sitzen.
Hans-Dieter Zetzsche (rechts) zeigt dem Abgeordneten Andreas Nowak die moderne Vermittlungszentrale, in der auch die Chefs regelmäßig eine Schicht lang am Telefon sitzen.

Die Leipziger Funktaxizentrale 4884 wird noch enger mit der Stiftung Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung zusammenarbeiten. „Das Taxiunternehmen hat der Stiftung schon mehrmals mit Aktionen geholfen“,erklärt der Landtagsabgeordnete Andreas Nowak. „Nun sicherte mir der 4884-Geschäftsführer Hans-Jürgen Zetzsche zu, die Stiftung im Jahr 2016 noch mehr zu unterstützen.“ Nowak, der im Leipziger Wahlkreis 29 direkt gewählt wurde, arbeitet ehrenamtlich im Vorstand der Stiftung Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung mit. Diese Stiftung fördert die Forscher an den mitteldeutschen Universitätskliniken Dresden, Leipzig, Halle und Magdeburg. Bei einem Besuch in der Leipziger Funktaxizentrale erfuhr der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag aber auch, dass das Taxiunternehmen seine Servicetiefe weiter steigern wolle. Die Fahrer müssen einmal pro Jahr zur Schulung. Zum guten Service gehört es ebenso, dass jedes Taxi einen Regenschirm an Bord hat, damit die Fahrgäste auch bei schlechtem Wetter trocken an die Haustür kommen. In der modernen Vermittlungszentrale sorgen die Mitarbeiterinnen rund um die Uhr dafür, dass alle Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Die Zentrale vermittelt in ganz Leipzig Taxen – von der privaten Fahrt bis zu Großaufträgen bei Messen und Veranstaltungen. Zu den Stammkunden zählen Autohäuser für Werkstattersatzfahrten, die Deutsche Bahn und die LVB. Für die Bahn werden Güterzug-Lokführer zu den Einsatzorten gefahren. Für die LVB fährt 4884 im ÖPNV-Einsatz das Anruflinientaxi, das in verkehrsschwachen Zeiten auf Buslinien in der Peripherie der Stadt Fahrgäste auf Anforderung befördert. 225 Fahrzeuge sind für die Zentrale unterwegs. Sie kümmern sich jedes Jahr um rund 700.000 Fahraufträge. (uw)

Abgeordnete

Leipzig

Erfolgreiche Integration durch Bildung und Kultur

Christine Clauß hält es für beispielhaft, was Vera und Konstantin Ermisch mit der »Vektor«-Schule« aufgebaut haben.
Christine Clauß hält es für beispielhaft, was Vera und Konstantin Ermisch mit der »Vektor«-Schule« aufgebaut haben.

Integration kann nur durch die Vermittlung von Bildung und Kultur gelingen. Konstantin Ermisch spricht aus eigener Erfahrung. Zusammen mit seiner Frau Vera führt er in Leipzig das Deutsch-Russische Bildungs- und Kulturzentrum „Vektor Schule“. 2012 wurde dieses gegründet. 20 Kinder kamen damals in das Zentrum. Heute werden 150 Kinder und 50 Erwachsene von 21 Pädagogen in der Einrichtung betreut. Die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Clauß schätzt dieses Engagement der beiden Russland-Deutschen, die selbst schon mehrere Jahre in Leipzig leben. „Ich komme immer wieder gern in das Zentrum, habe 2015 die Schirmherrschaft über das 1. Internationale Sommerfest der Schule im Leipziger Osten übernommen und bin begeistert, wie sich die Familie Ermisch in unsere Gesellschaft einbringt.“ Angesichts der Ankunft Tausender Asylsuchender in Sachsen und Deutschland werde nach Lösungen gesucht, die Ankommenden erfolgreich zu integrieren, so Christine Clauß. „In der Vektor-Schule sehen wir, wie es gehen kann.“ Bereits 2013 war das Projekt für den Sächsischen Integrationspreis nominiert worden. Seitdem haben Vera und Konstantin Ermisch die Schule weiter profiliert. Neben der Kinderbetreuung werden 28 Kurse für die Kinder und Jugendliche von zwei bis 17 Jahren angeboten. Basteln, Musik, Gesang, Tanz und Ballett, Naturkunde, Sprachunterricht, Vorschul- und Nachhilfekurse stehen für sie auf dem Wochenplan. Für die Erwachsenen gibt es Sprach- und Computerkurse, Tanz, Theater, Fitness und Kurse, die den Neuankömmlingen Orientierungshilfen in der neuen Heimat geben. „Künftig wollen Vera und Konstantin Ermisch ihre Schule für weitere Migrantengruppen öffnen“, hat Christine Clauß als Plan für die Zukunft von den beiden Leipzigern erfahren. (uw)

Abgeordnete

Leipzig

„Sporthallen als Flüchtlingsheime nicht geeignet“

Sportvereine erfüllen in den Kommunen soziale Aufgaben und werden auch bei der Integration helfen.
Sportvereine erfüllen in den Kommunen soziale Aufgaben und werden auch bei der Integration helfen.

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Sporthallen muss eine Ausnahme bleiben. „Die Bedingungen in den Hallen sind kaum menschenwürdig. Kostengünstig ist die Unterbringung ebenso nicht“, sagt Wolf-Dietrich Rost, Landtagsabgeordneter der CDU. „Zudem stellen wir die Vereine vor immense Probleme.“ So wie die L.E. Volleys. Die Grube-Halle, ihre angestammte Vereins- und Spielstätte in Leipzig, wurde zur Flüchtlingsunterkunft, und das wenige Tage vor dem Start in die neue Ligasaison. „Uns blieben drei Wochen, eine neue Spielstätte zu suchen, komplett umzuziehen, Ausnahmegenehmigungen für die neue Halle zu erwirken, den Spielbetrieb für vier Frauen und zehn Herrenmannschaften komplett umzuorganisieren“, beschreiben Finanzvorstand Uwe Voigt und Stefan Schulze, Vorstandsmitglied der L.E. Volleys, die Auswirkungen. In der neuen Spielstätte, der Sporthalle Leplaystraße in Leipzig, gibt es nur 200 Publikumsplätze, weit weniger als die Tausend der Grube-Halle und unter dem Ligalimit von 500. „Für uns bedeutet das niedrigere Einnahmen. Mit unseren Sponsoren, ohne die wir nicht existieren können, mussten wir Leistungen anpassen“, berichten die Volleyballer. Und der Abgeordnete Rost erläutert seine Haltung mit der Bemerkung: „Vereine wie der L.E. Volleys erfüllen in unseren Kommunen soziale wie integrative Aufgaben. Dabei müssen wir sie unterstützen. Wir tragen als Politiker für unsere Vereine und deren Mitglieder Verantwortung.“ Zugleich erinnert er daran, dass es genau diese Vereine sein werden, mit deren Hilfe Neuankommende in die Gesellschaft integriert werden können. Die L.E. Volleys haben bereits ein zwölfjähriges syrisches Mädchen in den Verein aufgenommen. Für den Mitgliedsbeitrag kommen Vorstandsmitglieder auf. (uw)

Leipzig

Das LuRu ist für die Kino-Zukunft digitalisiert

Michael Ludwig (l.) und Sebastian Gemkow sind sich einig: Kleinere unabhängige Programmkinos wie das LuRu-Kino sind eine Bereicherung für Leipzig.
Michael Ludwig (l.) und Sebastian Gemkow sind sich einig: Kleinere unabhängige Programmkinos wie das LuRu-Kino sind eine Bereicherung für Leipzig.

Kleinere unabhängige Programmkinos wie das LuRu-Kino bereichern das Kulturleben in unserer Stadt, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete und Justizminister Sebastian Gemkow. „Allerdings können sie nur konkurrenzfähig bleiben, wenn sie die verhältnismäßig teure Umstellung auf Digitaltechnik vornehmen.“ Sebastian Gemkow hat die LuRu-Väter und -Betreiber Michael Ludwig und Christoph Ruckhäberle dabei unterstützt, den Antrag für das Förderprogramm des Freistaates zur Digitalisierung solcher Kinos zu stellen. Dabei lernte er das LuRu auch selber schätzen. Michael Ludwig erinnert sich an das erste Zusammentreffen mit Gemkow: „Ich bin dem Landtagsabgeordneten vor zwei Jahren begegnet, als er während einer Spinnerei-Führung zu uns kam. Damals war er medienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag. Er nahm sich unseres Finanzierungsproblems für die Digitalisierung an. Seine Informationen waren für uns die Initialzündung, uns ernsthaft mit der Umrüstung auseinanderzusetzen. Im April haben wir nun unser Kino digitalisiert mit 60 Prozent Förderung durch das Land Sachsen und durch den Bund“, berichtet Ludwig gut gelaunt. Heute treffen sich Sebastian Gemkow und die Kino-Gründer öfter in der Leipziger Spinnerei. Er hat sein Landtagswahlkreisbüro auf dem Spinnereigelände und schaut jetzt öfters in das Programmkino hinein. Dieses bietet nun schon seit 2009 täglich Filme aus dem aktuellen Arthouse-Kino, zeigt Kinoklassiker und Genrefilme. Das LuRu ist mittlerweile zu einem Treffpunkt für Filmfreunde und -kenner sowie für Spinnereikünstler, -galeristen, -bewohner und -besucher geworden. Der Freistaat Sachsen war übrigens das erste Bundesland, das ein eigenes zweites Digitalisierungsprogramm startete und mit der kompatiblen Bundesförderung zur Kinodigitalisierung zahlreiche sächsische Kinos unterstützte. (uw)

Leipzig

Eine kleine Tafel zeigt bei Leipziger Kindern große Wirkung

Holger Gasse übergab im September eine Mini-Whiteboardsystem an eine Schule im Leipziger Osten.
Holger Gasse übergab im September eine Mini-Whiteboardsystem an eine Schule im Leipziger Osten.

Es war eine spontane Entscheidung, erzählt der CDU-Landtagsabgeordnete Holger Gasse. Im Frühjahr hatte die Schulleiterin Solveig Tiburski während einer Führung durch die Unterrichtsräume der Wilhelm-Wander-Grundschule im Leipziger Osten das kleinste Whiteboardsystem der Welt vorgestellt. Holger Gasse befand sich unter den Gästen. Er war sofort begeistert von dem kleinen digitalen Gerät, das den Kindern ganz neue Möglichkeiten des Lernens eröffnet. Aus diesem Grunde schenkte er der Schule kurzerhand noch ein zweites. „Die Digitalisierung ist ein Tor zu einer ganz neuen Lern- und Lehrwelt“, ist Holger Gasse überzeugt. „Die grünen Wandtafeln in den Klassen müssen nicht aufwändig durch teure Weißwandtafeln ersetzt werden. Das mobile Gerät wird mit PC und Beamer verbunden. So lassen sich Tafelbilder, Fotos oder Videos auf jeder Oberfläche anzeigen.“ Auch für den gemeinsamen Unterricht von deutschen und ausländischen Grundschülern ergäben sich ganz neue Lernmethoden. Immerhin liege allein im Stadtteil Volkmarsdorf der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund bei 32,5 Prozent. „In manchen Grundschulklassen haben wir einen Ausländeranteil von bis zu 70 Prozent. Wenn man die Lehr- und Lerninhalte visualisiert, können sprachliche Hürden schneller abgebaut und der Unterricht effektiver gestaltet werden.“ Der Abgeordnete Holger Gasse will mit seiner Aktion zeigen, dass Bildung und Erziehung nicht nur eine staatliche Aufgabe ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche. „Privates Engagement ist hier ausdrücklich erwünscht.“ Er hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn andere Politiker, Unternehmer oder Privatperson seinem Beispiel folgen würden. „Bei mir hat der Zufall nachgeholfen. Glückliche Kinderaugen haben es mir bei der Übergabe dieses kleinen interaktiven Tafelsystems gedankt. Das kann jeder erleben.“ (uw)

Abgeordnete

Landkreis Leipzig

Ein Puppenspiel baut Brücken zu den Flüchtlingskindern

Svend-Gunnar Kirmes und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Oxana Roy luden Grimmaer und Flüchtlingskinder in das Kinder- und Jugendhaus „Come In“ in Grimma zu einem Puppenspiel ein.
Svend-Gunnar Kirmes und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Oxana Roy luden Grimmaer und Flüchtlingskinder in das Kinder- und Jugendhaus „Come In“ in Grimma zu einem Puppenspiel ein.

Diesmal kamen die Puppenspieler. „Nach Gesprächsrunden zum Thema Asyl, diversen Aktionen und Projekten in den letzten Jahren haben wir uns im September mit einer eigenen Veranstaltung für Flüchtlings- und Grimmaer Kinder in die Interkulturelle Woche im Landkreis Leipzig eingebracht.“ Für Svend-Gunnar Kirmes, Landtagsabgeordneter der CDU, war nicht zuletzt der Leitgedanke der vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Projektwoche sinnprägend: Vielfalt – das Beste gegen Einfalt. „Während wir in Podien immer wieder über Fremde sprechen, sollten wir jene nicht vergessen, denen es einerseits vielleicht am schwersten fällt, sich in einer neuen Welt zurecht zu finden – und die andererseits jene sind, die sich am schnellsten integrieren lassen.“ „Wer hat Miau gesagt?“ ist der Titel der spannenden Geschichte, die das Leipziger Puppentheater Tron-Ton-Ton im Kinder- und Jugendhaus „Come In“ aufführte. Bei den gut 30 Mädchen und Jungen von zwei bis zehn Jahren, die teilweise schon längere Zeit in Grimma leben, kam sie sehr gut an. „Manchmal bedarf es gar nicht vieler Worte, Menschen zusammenzubringen und Brücken zu bauen“, sagt Kirmes. (uw)

Landkreis Leipzig

Schloss Altranstädt zum Politischen Ort in Sachsen gekürt

Das Altranstädter Schloss gehört seit 2015 zu den „Politischen Orten Sachsens“.
Das Altranstädter Schloss gehört seit 2015 zu den „Politischen Orten Sachsens“.

Freunde und Förderer des Schlosses Altranstädt hatten beim Schlossfest 2015 besonderen Grund zur Freude. Ihr Schloss nahe Markranstädt wurde zu einem der Preisträger „Politische Orte in Sachsen“ auserkoren. „Die sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) würdigt mit dieser Auszeichnung Orte mit politischer und historischer Bedeutung in unserem Freistaat, besonders aber das ehrenamtliche und gesellschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die in ihrer Region mit viel persönlichem Einsatz und Verantwortung solche geschichtsträchtigen Orte erhalten“, so Oliver Fritzsche. Der CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Kuratoriums der SLpB war hoch erfreut und gratulierte dem Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Hellmuth Matthes, persönlich. „Seit Jahren kümmern sich die Mitglieder des Fördervereins mit hohem Einsatz um den Erhalt dieses Ortes.“ Einst Hauptquartier des schwedischen Königs Karl XII. wurde hier 1706 der „Friede zu Altranstädt“ zwischen ihm und dem sächsischen König August dem Starken unterzeichnet sowie ein Jahr später die „Altranstädter Konvention“ mit Kaiser Joseph I., die den schlesischen Protestanten erneut ihre Glaubensfreiheit zusicherte. Beide Verträge sind in der europäische Geschichte sehr bedeutsam. (uw)

Landkreis Leipzig

Wohnortnahe Pflege im Alter wird auf dem Land immer wichtiger

Hannelore Dietzschold (rechts) im Gespräch mit Jana Berentzik, Verwaltungschefin der Zweigstelle Bennewitz des Internationalen Bildungs- und Sozialwerkes mit Sitz in Iserlohn, über das Projekt des Seniorenzentrums in Trebsen.
Hannelore Dietzschold (rechts) im Gespräch mit Jana Berentzik, Verwaltungschefin der Zweigstelle Bennewitz des Internationalen Bildungs- und Sozialwerkes mit Sitz in Iserlohn, über das Projekt des Seniorenzentrums in Trebsen.

Die Baugrube ist ausgehoben, die künftigen Hausherren hoffen auf einen milden Winter, und die CDU-Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold freut sich für die Trebsener und Bürger im Umland, dass sie 2017 ein modernes Pflege- und Seniorenheim direkt vor ihrer Haustür haben werden. „Aus Gesprächen in meinen Sprechstunden weiß ich, wie wichtig dieses Heim für die Region ist“, sagt die Pflege- und Seniorenpolitikerin. „Unsere Menschen möchten im Alter möglichst in ihrer gewohnten Umgebung gepflegt werden. Für deren Angehörige wiederum ist es wichtig, dass sie den Kontakt nicht verlieren.“ 68 Plätze wird das neue Heim haben – großzügig gestaltet mit parkähnlichen Außenflächen und modernen Einrichtungen. Getragen wird es vom Internationalen Bildungs- und Sozialwerk. „Viele Bürger machen sich schon früh Gedanken, wie und wo sie im Alter versorgt und gepflegt werden wollen. Sie fragen nach geeigneten, wohnortnahen Plätzen und informieren sich über Pflegestufen“, hört die Abgeordnete immer wieder. In ländlichen Regionen sei der Aufwand für die Pflege älterer Menschen höher als in den großen Städten, weil die infrastrukturell besser ausgebaut seien. Deshalb habe sie sich gern für das Projekt eingesetzt. (uw)

Abgeordnete

Landkreis Leipzig

Die Verunsicherung der Bornaer ist gewichen

Sylvio Weise (links) im Vor-Ort-Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten
Georg-Ludwig von Breitenbuch.
Sylvio Weise (links) im Vor-Ort-Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten
Georg-Ludwig von Breitenbuch.

Die Aufregung war groß an der Grünen Harfe. 280 Asylbewerber sollten in eine alte Schule einziehen und die Einwohnerzahl der beschaulichen Eigenheimsiedlung im Norden Bornas in kürzester Zeit mehr als verdoppeln. „Die Anwohner sorgten sich. Doch inzwischen weicht die Verunsicherung. Anwohner und die Bornaer helfen den Flüchtlingen, spenden warme Kleidung, geben Deutschunterricht, stellen Deutschbücher bereit oder übersetzen Behördenbriefe“, berichtet Sylvio Weise dem Landtagsabgeordneten Georg-Ludwig von Breitenbuch in einem Gespräch. Sylvio Weise wohnt selbst in der Siedlung, ist Stadtrat und fungiert als Scharnier zwischen Anwohnern, Stadtverwaltung und dem Flüchtlingsheim. „Die Anzahl der Heimbewohner in der Schule muss gedeckelt werden“, erklärt Sylvio Weise. Nur so bleibe das Wohnen für die Asylbewerber erträglich und die Integrationsfähigkeit der Kommune erhalten, die in die Pflicht genommen worden sei. Von Breitenbuch hat Verständnis für die Situation der Anwohner und Bornaer. „Ich stehe allen Bürgern für Hinweise und Anregungen zur Verfügung.“ (um)

Meissen

Es gibt auch noch die Eurokrise

Gast zum CDU-Stammtisch in Radebeul: Wolfgang Voß im Gespräch mit Dr. Matthias Rößler und Bernhard van Recum, Vorstandsvorsitzender des CDU Stadtverbands Radebeul. (v. l. n. r.)
Gast zum CDU-Stammtisch in Radebeul: Wolfgang Voß im Gespräch mit Dr. Matthias Rößler und Bernhard van Recum, Vorstandsvorsitzender des CDU Stadtverbands Radebeul. (v. l. n. r.)

Flüchtlingskrise, Asyldebatten, Integrationsdiskussionen bestimmen die Schlagzeilen. „Doch über der Migrationskrise dürfen wir die Eurokrise nicht gänzlich vergessen“, mahnt Dr. Matthias Rößler, CDU-Abgeordneter und Präsident des Sächsischen Landtags. „Griechenland kann seine Schulden weiter nicht tilgen. Der Reformstau in dem Land ist nach wie vor groß. Angesichts der Leistungen, die insbesondere Deutschland in dieser Krise erbringt, sehen unsere Bürger mehr und mehr ihre „angesparten“ Lebensleistungen in Gefahr.“ Der CDU-Politiker sieht sich in seiner Meinung durch die Einschätzungen von Wolfgang Voß bestätigt. Der ehemalige sächsische Finanzstaatssekretär und ab 2010 bis 2014 Thüringer Finanzminister referierte zu einem der regelmäßigen Stammtische des CDU-Stadtverbandes Radebeul über den Stand der Eurokrise. Krisenländer dürften nicht zu einer dauerhaften Belastung der anderen europäischen Staaten werden. Voß drängt auf einen „harten Kurs gegenüber Schuldnern wie Griechenland“. Matthias Rößler stimmt dem zu: „Wir tragen Verantwortung für Menschen im Osten, die sich nach 1989 einschneidenden Reformen gestellt haben, wie sie in Griechenland leider aktuell nicht vollzogen werden.“ (uw)

Meissen

Beim DRK Riesa wird Zuversicht versprüht

Einfach mal Danke sagen. Geert Mackenroht (Mitte) zollt den Mitarbeitern und Helfern des DRK in Riesa Respekt für die Arbeit.
Einfach mal Danke sagen. Geert Mackenroht (Mitte) zollt den Mitarbeitern und Helfern des DRK in Riesa Respekt für die Arbeit.

Geert Mackenroth zeigt sich beeindruckt: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Riesa erbringen in diesen Wochen eindrucksvolle Leistungen, die weit über ihr Kerngeschäft hinausgehen. Und sie versprühen dabei eine Zuversicht, die ich mir von so manchem politischen Mandatsträger in unserer Region in diesen Tagen wünschen würde.“ Der CDU-Landtagsabgeordnete und Sächsische Ausländerbeauftragte ist Gast und aufmerksamer Zuhörer zugleich, als er für einige Stunden in der Geschäftsstelle in der Dr.-Külz-Straße in Riesa hereinschaut. Er kommt mit Helfern und Ehrenamtlichen ins Gespräch. Neben dem Rettungsdienst, der Betreuung von Kindertagesstätten, der Behindertenhilfe, der Seniorenarbeit, dem Sucht- und Gesundheitsdienst, der Dienste an den Tafeln und in den Kleiderkammern sind eine Reihe neuer Aufgaben dazu gekommen. „Die Beanspruchung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und vielen Helfer hat sich vervielfacht“, sagt Geert Mackenroth. „Ohne dieses Engagement würde es uns nicht gelingen, sowohl unsere eigenen hilfesuchenden Bürger als auch die vielen Asylsuchenden logistisch, fachlich und menschlich so gut zu betreuen wie es geschieht. Dafür möchte ich mich bedanken.“ (uw)

Meissen

„Ich habe auch schon mit Dir gekocht“

Kochen am Freitag. Im Jugendwerk »Die Arche« in Meißen finden Kinder nach Krippe, Kindergarten oder Schule ein Zuhause auf Zeit.
Kochen am Freitag. Im Jugendwerk »Die Arche« in Meißen finden Kinder nach Krippe, Kindergarten oder Schule ein Zuhause auf Zeit.

Sag einfach Daniela zu mir. Daniela Kuge drückt dem Mädchen vor ihr einen Apfel in die Hand. „Wir machen heute den Nachtisch.“ Es ist Küchen-Zeit im christlichen Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ in Meißen. Und es ist Freitag. An diesem Tag gibt es hier auch Abendbrot für die Kinder. „Ich koche zum zweiten Mal mit den Kindern“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete während sie gleichzeitig Äpfel schält und neben sich die quirligen Mädels instruiert. „Hallo, ich habe auch schon mal mit Dir gekocht“, ruft ein weiteres Mädchen durch die Durchreiche aus dem Speisesaal zu Daniela Kuge herüber, als wolle sie das Gesagte bestätigen. Die „Arche“ ist die erste Einrichtung ihrer Art in Sachsen. Erzieher, Pädagogen und ehrenamtliche Helfer betreuen wochentäglich von 12 bis 18 Uhr zwischen 40 und manchmal 70 Kinder. Es gibt ein warmes Mittagessen für alle, dazu Hausaufgabenhilfe, Bildungsangebote, sozialpädagogische Betreuung – und viel Spaß. Alles kostenfrei und spendenfinanziert. „In die „Arche“ kommen Kinder unterschiedlichen sozialen oder kulturellen Hintergrunds. Wir brauchen solche Einrichtungen und diese Nächstenliebe. Deshalb bin ich gern hier und freue mich, wenn die Kinder glücklich sind.“ (uw)

Abgeordnete

Meissen

Mindestlohn für Sachsens Kühe

Die Arbeit der Landwirte muss wieder mehr geschätzt werden.
Die Arbeit der Landwirte muss wieder mehr geschätzt werden.

Sie beweisen Mut und könnten doch eher verzweifeln. Die Milcherzeugergenossenschaft Quersa eG wird 2016/2017 mit zwei Millionen Euro die Milchanlagen erneuern. Seit 2012 flossen bereits 3,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Ställe. Die Situation in der Landwirtschaft lädt indes zu allem anderen als zum Investieren ein. Jutta Bennewitz, Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, und ihr Vorstandskollege Steffen Zeibig bringen es auf den Punkt: „Wir tun alles, damit es unseren 2400 Rindern gut geht, wir steigern ständig Qualität und Sicherheit unserer Produkte, bilden aus, schultern steigende Lohnkosten – und erlösen immer weniger.“ Die Lage der Landwirte in Sachsen ist prekär. Sebastian Fischer, Landtagsabgeordneter der CDU, weiß um die dramatisch gesunkenen Erzeugerpreise für Milch, Schweinefleisch und Eier. Sie bedrohen die Betriebe in ihrer Existenz. „Es muss sich etwas ändern“, pflichtet der selbst auf dem Land aufgewachsene Abgeordnete den Landwirten bei. „Warum gibt es keinen Mindestlohn für eine Kuh?“, wagt er eine These. Die Politik müsse sich kümmern, der Verbraucher wach werden. „Wir alle müssen wieder die Arbeit der Landwirte schätzen lernen. Hohe Qualität zum Niedrigpreis gibt es nicht.“ (uw)

Abgeordnete

Mittelsachsen

Hochwasserschutz als Generationenaufgabe

Minister Thomas Schmidt erläutert Wechselburgs Bürgermeisterin Renate Neumann das Schutzkonzept.
Minister Thomas Schmidt erläutert Wechselburgs Bürgermeisterin Renate Neumann das Schutzkonzept.

In seinem Wahlkreis entlang der Zwickauer Mulde setzt sich der Landtagsabgeordnete und Umweltminister Thomas Schmidt besonders für den Hochwasserschutz ein. „Die Menschen hier am Fluss müssen wieder ruhig schlafen können. Dafür haben wir enorme Anstrengungen unternommen. 24,5 Millionen Euro wurden bisher zum Schutz von Wohn-, Industrie- und Gewerbegebieten in Mittelsachsen investiert.“ So wurden in Wechselburg das Flussbett verbreitert und Brückenbögen wieder freigelegt. Anderswo wurden auch Schutzwände errichtet. Durch ein dichteres Pegelnetz und das für fünf Millionen Euro überarbeitete Hochwasserwarnsystem werden außerdem die Möglichkeiten zur Frühwarnung erheblich verbessert. (cb)

Mittelsachsen

Neue Fassade für die Pestalozzi-Sporthalle geplant

Knapp 125.000 Euro investieren die Harthaer mit Hilfe des Freistaates in ihre Vereinssporthalle.
Knapp 125.000 Euro investieren die Harthaer mit Hilfe des Freistaates in ihre Vereinssporthalle.

Die Sporthalle der Pestalozzi-Oberschule in Hartha erhält eine neue Fassade. Schrittweise wird das um 1900 erbaute Gebäude saniert. „Ein neues Dach hat die Halle schon bekommen, und im Innern wurde ein neues Parkett verlegt“, sagt der Döbelner Landtagsabgeordnete Sven Liebhauser. Er ist zufrieden, dass die investive Sportförderung des Freistaates Sachsen auch in der gut 7.500-Einwohner-Stadt Hartha Früchte zeigt: „Damit können wir die Bedingungen für den Breiten-, Vereins- und Schulsport in der Stadt weiter verbessern.“ Rund 14 Millionen Euro wurden 2015/2016 für solche Sportstätten bereitgestellt. Aus diesem Topf wird auch die Sanierung der Harthaer Halle für 125.000 Euro zu 50 Prozent gefördert. (uw)

Abgeordnete

Mittelsachsen

Sport frei!

Sportlehrerin Heidemarie Müntzner, Ilona Meier und Gernot Krasselt besprechen den Plan für die Turnhalle.
Sportlehrerin Heidemarie Müntzner, Ilona Meier und Gernot Krasselt besprechen den Plan für die Turnhalle.

Die Gemeinde Niederwiesa plant für das kommende Jahr eine Erneuerung ihrer Sporthalle. Wenn der Gemeinderat zustimmt, soll in einem Wettbewerb zunächst die optimale Lösung gefunden werden – Neubau, Anbau oder Umbau. Rund drei Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt. Der Landtagsabgeordnete Gernot Krasselt unterstützt die Gemeinde bei dem Antrag auf 75 Prozent Förderung vom Land, die sie aus dem neuen Programm für kommunale Investitionen bekommen kann. „Ich denke, dass dieses Vorhaben die Attraktivität des Sports in unserer Umgebung noch einmal kräftig steigern wird“, sagt Krasselt. Bürgermeisterin Ilona Meier sucht schon Ausweichmöglichkeiten für den Schulsport und den Sportverein Niederwiesa, der mit über 600 Mitgliedern einer der aktivsten in der Region ist. (cb)

Abgeordnete

Mittelsachsen

Bürgermeister an einen Tisch geholt

Der Abgeordnete Steve Johannes Ittershagen (2. v. l.) beim zweiten Dialog Kommunalpolitik
Der Abgeordnete Steve Johannes Ittershagen (2. v. l.) beim zweiten Dialog Kommunalpolitik

Zum zweiten „Dialog Kommunalpolitik“ hat der CDU-Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen die Bürgermeister seines Wahlkreises sowie Matthias Damm, den Landrat des Kreises Mittelsachsen, eingeladen. Der Fokus lag auf dem kommunalen Straßenbau und den Möglichkeiten zu einer reibungslosen Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Natürlich wurde auch über die Flüchtlingskrise debattiert – sind es doch am Ende die Landkreise und Gemeinden, die den Zustrom an Asylsuchenden managen müssen. „Mit viel Fachkompetenz und vor allem Bürgernähe konnten wir die aktuellen Themen besprechen. Die Anregungen bringe ich gerne in meine Landtagsarbeit ein“, fasst Ittershagen zusammen. (cb)

Abgeordnete

Mittelsachsen

Fit für die Zukunft von Sachsens Schulen

Iris Firmenich (l.) bespricht mit Kultusministerin Brunhild Kurth Pläne zur Schule von morgen.
Iris Firmenich (l.) bespricht mit Kultusministerin Brunhild Kurth Pläne zur Schule von morgen.

Bei den Schulen wollen wir flächendeckend ein qualitativ hochwertiges Angebot sichern – in den Städten wie auch im ländlichen Raum. Dieses Kernziel nennt die Frankenberger CDU-Landtagsabgeordnete Iris Firmenich für eine Erneuerung des Schulgesetzes. Über Möglichkeiten und Wünsche dafür spricht sie mit vielen Akteuren rund um die Schule. „Unser sächsisches Bildungssystem hat deutschlandweit einen guten Ruf. Damit das so bleibt, wollen wir es den Herausforderungen der Zukunft anpassen“, sagt die Abgeordnete. Immerhin entwickle sich die Gesellschaft weiter, deshalb werde sich Sachsen den veränderten Anforderungen stellen. „Wir wollen Bewährtes erhalten, Neues ermöglichen und die Eigenverantwortung von Schulen stärken“, betont die Schulpolitikerin. (cb)

Abgeordnete

Nordsachsen

Der Ländliche Raum ist als Wirtschaftsstandort unersetzbar

Caralux-Geschäftsführer Gerd Martin erläutert Volker Tiefensee (rechts) die jüngste Investition für die Produktionserweiterung des Unternehmens in Lemsel.
Caralux-Geschäftsführer Gerd Martin erläutert Volker Tiefensee (rechts) die jüngste Investition für die Produktionserweiterung des Unternehmens in Lemsel.

Der ländliche Raum ist für den Wirtschaftsstandort Sachsen unersetzbar. Mittelständische Firmen haben sich hier in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten zu leistungsstarken Unternehmen profiliert. Die Caralux LED- und Neonlichttechnik GmbH im Norden Leipzigs ist ein Beispiel dafür. Aus einem Drei-Mann- Betrieb entwickelte sich in dem eher unscheinbaren 371-Seelen-Ort Lemsel in der Gemeinde Rackwitz seit 1997 eine inzwischen international agierende Firma mit insgesamt 80 Beschäftigten. „Der Freistaat Sachsen hat mit Investitions- und Standortförderung viele der Firmen auf ihrem Weg begleitet. Solche Rahmenbedingungen brauchen unsere Firmen im ländlichen Raum auch weiterhin“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Volker Tiefensee in einem Gespräch mit Caralux Geschäftsführer Gerd Martin. „Deshalb ist es für mich der kontinuierliche Kontakt zu unseren Firmen im Landkreis wichtig, um bei Bedarf Hilfestellungen anzubieten.“ Bei dem jüngsten Besuch von Carolux stand die Erweiterung des Unternehmens am Standort Lemsel im Fokus. „So richtig voran geht es derzeit nicht“, erklärte Gerd Martin. Eine als Bauland ausgewiesene Fläche, die Caralux zur Erweiterung kaufte, erwies sich als »Grüne Wiese«. Der Bau einer weiteren Produktionshalle und von Sozialeinrichtungen verzögert sich, weil seit Monaten mit dem Denkmalschutz keine Einigung über Sanierung, Teilabriss und Neubau eines verfallenen Herrenhauses in unmittelbarer Nachbarschaft erzielt werden könne. „Dabei sucht die Gemeinde seit 25 Jahren jemanden, der sich des Gebäudes annimmt. Seit gut zehn Jahren steht das Herrenhaus leer“, so Martin. Volker Tiefensee erörterte mit ihm Lösungsansätze. Er sei überzeugt, so der CDU-Landtagsabgeordnete, dass Lösungen gefunden würden, um die Herstellung innovativer Technologien in Lemsel weiter ausbauen zu können. (uw)

Abgeordnete

Nordsachsen

Die Tafeln helfen Menschen in Notsituationen

Frank Kupfer unterstützt seit Jahren die Oschatzer Tafel, weil Menschen in der Region diese Hilfe brauchen.
Frank Kupfer unterstützt seit Jahren die Oschatzer Tafel, weil Menschen in der Region diese Hilfe brauchen.

Man sieht es Frank Kupfer an: Es ist ihm eine Herzensangelegenheit, sich in den Dezembertagen am Weihnachts-Aktionsstand der Sächsischen Tafel im Marktkauf in Oschatz zu zeigen. Und auch die Mitarbeiter der Oschatzer Tafel begrüßen ihn wie einen guten Bekannten. „Seit mehreren Jahren begleitet Frank Kupfer unsere Arbeit“, freut sich Joachim Rolke, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Tafeln e. V. über die prominente Unterstützung. „Es gibt in unserem Land viele Menschen, die unserer Hilfe benötigen. Das dürfen wir selbst angesichts der zahlreichen Flüchtlinge, die in den letzten Monaten zu uns gekommen sind, nicht vergessen“, nennt der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Fraktion Frank Kupfer als Motiv, warum er sich für die Tafeln engagiert. „Aus diesem Grund bitte ich meine Kollegen immer wieder, in ihren Regionen die Tafeln zu unterstützen.“ In etwa 230 Ausgabestellen im Freistaat Sachsen versorgen die 36 Tafeln des Netzwerkes in den Landkreisen und Städten rund 100.000 Erwachsene und Kinder. Zudem beliefern sie soziale Einrichtungen und Suppenküchen für Bedürftige. Ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen in manchen Orten auch Senioren, Kranke und Menschen mit Behinderungen. Nicht zuletzt leisten die Tafeln darüber hinaus in der Flüchtlingskrise kräftige Unterstützung. Auch für diese Ausnahmesituation gilt der Grundsatz der Tafeln, Menschen in Notsituationen unabhängig von ihrer Herkunft zu helfen. „Um all das tun zu können, sind die Tafeln auf Geld- und Sachspenden angewiesen, und zwar ganzjährig“, erklärt Frank Kupfer. Viele lokale Bäcker, Obst- und Gemüsehändler, Gastronomen, Handelsketten und Discounter sowie private Spender gehören bereits zu den Unterstützern. Mit ihrer jährlichen Weihnachtsaktion werben die Tafeln dafür, dass dieser Kreis immer größer wird, um im neuen Jahr wieder zuverlässig helfen zu können. (uw)

Abgeordnete

Nordsachsen

Wiederaufbau der Eilenburger Stadtkirche stiftet Identität

Für Jörg Kiesewetter (links), hier im Gespräch mit Ernst Gottlebe vom Förderverein der Nikolaikirche in Eilenburg, ist der Erhalt von Kirchen nicht zuletzt identitätsstiftend.
Für Jörg Kiesewetter (links), hier im Gespräch mit Ernst Gottlebe vom Förderverein der Nikolaikirche in Eilenburg, ist der Erhalt von Kirchen nicht zuletzt identitätsstiftend.

9999 Gewölbebausteine suchen in Eilenburg ihre Spender. Mit deren Hilfe soll wieder das Kreuzgewölbe im Kirchenschiff der Nikolaikirche eingebaut werden. Die Kirche ist das älteste Bauwerk im Eilenburger Zentrum. Im Zusammenspiel mit dem Renaissance-Rathaus und der Gaststätte Roter Hirsch prägt die im Stil der Spätgotik errichtete Stadtkirche St. Nikolai das Stadtbild. Der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Kiesewetter unterstützt die Bemühungen zur Erhaltung und Wiederherstellung des historischen Baus: „1945 wurde die Kirche durch amerikanische Artilleriegranaten zerstört. Nur die äußeren Umfassungsmauern und die inneren Gewölbepfeiler, einschließlich der Jochbögen, blieben erhalten. Der obere Teil des Turmes und die Fürstenloge wurden zerstört, Nordportal und Sakristeianbau stark beschädigt, Kreuzgewölbe, Orgel, das Archiv und das gesamte Interieur verbrannten.“ Seit 1994 treibt ein sehr rühriger konfessionsoffener Förderverein den Wiederaufbau der Kirche voran, unterstützt die evangelische Kirchgemeinde beim Erhalt der St. Nikolai. „Die Eilenburger haben in den letzten Jahren erlebt, wie engagiert sich der Verein Schritt für Schritt dem Aufbau widmet“, sagt Kiesewetter. Er lobt das Engagement insbesondere von Ernst Gottlebe und Matthias Danzmann vom Kirchenbauverein. „Der Erhalt dieser Kirche ist sowohl für die Mitglieder der Gemeinde als auch für alle Eilenburger wichtig. Ein solcher Bau, der über Jahrhunderte Mittelpunkt des kulturellen und religiösen Lebens war, ist identitätsstiftend.“ Aus diesem Grunde unterstützt der Abgeordnete mit manchem Ratschlag den Förderverein, für die immense Aufbauarbeit Zuschüsse aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaates Sachsen zu erlangen. „Wir haben uns in unserer Fraktion dafür eingesetzt, dass 2015 ganze 4,2 Millionen und 2016 nochmals 3,2 Millionen Euro für solche Zwecke bereitgestellt werden.“ (uw)

Sächsische Schweiz/Osterzgebirge

„Märchen aus einer Welt“ in Freital

Schirmherr Dr. Roland Wöller (3. v. l.) eröffnet feierlich den 11. Potschappler Advent
Schirmherr Dr. Roland Wöller (3. v. l.) eröffnet feierlich den 11. Potschappler Advent

Bereits zum elften Mal Freitaler Initiativen, Unternehmen und soziale Vereine unter der Schirmherrschaft des Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Roland Wöller diesen ganz besonderen Weihnachtsmarkt auf die Beine. In der alten Gaswerkshalle warteten ein Bühnenprogramm, viel Selbstgebasteltes und weihnachtliche Leckereien auf die Besucher. So viel ehrenamtliches Engagement will gut abgestimmt sein. Bei Simone Lehmann vom Koordinationsbüro für Soziale Arbeit laufen deshalb alle Fäden zusammen. „Der Potschappler Advent hat sich als Begegnungsort für alle Menschen aus Freital und Umgebung etabliert“, sagt die Diplom-Pädagogin. Der Markt sei auch eine wunderbare Möglichkeit für Familien, Zeit miteinander zu verbringen – ganz unabhängig vom Geldbeutel, ergänzt Roland Wöller. Er wohnt selbst in Potschappel und eröffnet den Weihnachtsmarkt, der diesmal unter dem Motto „Märchen aus einer Welt“ stand, traditionell mit einer Vorlesestunde für Kinder. „Das schönste Dankeschön sind die leuchtenden Kinderaugen“, sagt der Abgeordnete. (vmm)

Sächsische Schweiz/Osterzgebirge

Oliver Wehner weiter Vorsitzender des DRK Pirna e. V.

Der neue Kreisvorstand des DRK Pirna e.V. (v. l.): Ilka Pohl (Geschäftsführerin), Joachim Krieg (Schatzmeister), Oliver Wehner (Vorsitzender), Dr. David Apel (Stv. Vorsitzender), Dr. Klaus-Dieter Sinkwitz (Kreisverbandsarzt)
Der neue Kreisvorstand des DRK Pirna e.V. (v. l.): Ilka Pohl (Geschäftsführerin), Joachim Krieg (Schatzmeister), Oliver Wehner (Vorsitzender), Dr. David Apel (Stv. Vorsitzender), Dr. Klaus-Dieter Sinkwitz (Kreisverbandsarzt)

Deutschlandweit engagieren sich mehr als 400.000 Menschen beim Deutschen Roten Kreuz e. V. (DRK). Der Landtagsabgeordnete Oliver Wehner ist einer davon. Am 12. November 2015 wurde der langjährige Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Pirna e. V. in geheimer Wahl mit hundert Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Gemeinsam mit Dr. David Apel als Stellvertreter, Joachim Krieg als Schatzmeister, Dr. Klaus-Dieter Sinkwitz als Kreisverbandsarzt und Jutta Lehmann als Leiterin der Sozialarbeit bestimmt Wehner auch zukünftig die Geschicke des DRK Pirna e. V. Das haupt- und ehrenamtliche Engagement ist für den gebürtigen Pirnaer und gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ein Grundpfeiler der Gesellschaft. Die Kameraden des DRK leisteten Großartiges gerade in Zeiten von Katastrophen und Krisen, betont der wiedergewählte Kreisvorsitzende und hebt die besondere Rolle der Ehrenamtlichen hervor: „Das bürgerschaftliche Engagement hält Kinder, Jugendliche, Senioren und Familien zusammen. Menschen in einer intakten Gesellschaft interessieren sich füreinander und helfen sich gegenseitig.“ (vmm)

Abgeordnete

Sächsische Schweiz/Osterzgebirge

Neue Kläranlage für die Räumicht

Erster Spatenstich für die neue Kläranlage am Skiheim Räumicht am Sebnitzer Skihang: OB Mike Ruckh, MdL Jens Michel, Skiclub-Vorsitzender Maik Klein (v. l. n. r.).
Erster Spatenstich für die neue Kläranlage am Skiheim Räumicht am Sebnitzer Skihang: OB Mike Ruckh, MdL Jens Michel, Skiclub-Vorsitzender Maik Klein (v. l. n. r.).

Die Geschichte des alpinen Skisports am Sebnitzer Buchberg reicht bis ins Jahr 1966 zurück. Damals erkämpften sich die Ski- Enthusiasten der BSG Sebnitz bei den DDR-Oberen die Genehmigung für die Errichtung eines Schlepplifts. Später kam dann mit der „Räumicht“ eine Schutzhütte hinzu, die über die Jahre kontinuierlich zum Skiheim ausgebaut wurde. Heute ist das Areal mit drei Pisten ein Wintersportkleinod und die Hütte ein stattliches Clubhaus mit Gastronomie, Vereinsheim und Matratzenlager. Seit Dezember gibt es eine neue Heizung und demnächst auch eine neue Kläranlage. Die notwendigen Mittel – 25.000 Euro Fördersumme – verdanken die Sebnitzer Wintersportler auch dem Einsatz des CDU-Landtagsabgeordneten Jens Michel. Selbst leidenschaftlicher Skifahrer, ließ er es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh und dem Vorsitzenden des Skiclubs Maik Klein den ersten Spatenstich auszuheben. „Die Förderung ist mehr als nur Geld für einen Skihang – sie ist vor allem Anerkennung des Engagements der Mitglieder“, sagt Michel. „Und wir schaffen attraktive Freizeiteinrichtungen in der Region. Das hat auch einen touristischen Effekt.“ (md)

Abgeordnete

Sächsische Schweiz/Osterzgebirge

Asylcafé in Schmiedeberg – Kummerkasten und Tapetenwechsel

Andrea Dombois MdL (2. v. r.) mit OB Jens Peter (r.) beim Asylcafé im Gemeindezentrum Schmiedeberg.
Andrea Dombois MdL (2. v. r.) mit OB Jens Peter (r.) beim Asylcafé im Gemeindezentrum Schmiedeberg.

Rund 140 Asylbewerber leben aktuell im Dippoldiswalder Ortsteil Schmiedeberg. Das Gemeindezentrum der Kirche zur Heiligen Dreieinigkeit ist für viele von ihnen der wichtigste Anlaufpunkt. Jeden Mittwoch organisieren Pfarrer Johannes Lorenz und die Junge Gemeinde hier das Asylcafé. Auch Andrea Dombois, CDU-Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages aus Dippoldiswalde, schaut hier gelegentlich vorbei und versucht, bei Problemen zu helfen. Kritik gibt es vor allem an der Unterkunft und dem Betreiber. So auch an diesem Mittwoch im November: Rund 20 junge Männer sind gekommen – Afghanen, Eritreer, Tunesier. Ihre Sorgen haben sie aufgeschrieben, um die Liste Andrea Dombois vorzutragen. Das ehemalige Wohnheim am Ortsrand von Schmiedeberg sei abgewohnt, die Heizung defekt und das Personal unfreundlich; auch Reinigungsmittel fehlten. Die Kritik bestätigt auch Oberbürgermeister Jens Peter, der an dem Treffen teilnimmt. Andrea Dombois hört lange und aufmerksam zu und verspricht schließlich: „Da muss man was tun. Ich nehme die Liste jetzt mit nach Dresden und wir lösen das Problem. Versprochen.“ (md)

Vogtlandkreis

Die Polizei: gut motiviert, aber hoch belastet

Sören Voigt informiert sich bei der Auerbacher Revierleiterin Antje Reinhold über die Polizeiarbeit.
Sören Voigt informiert sich bei der Auerbacher Revierleiterin Antje Reinhold über die Polizeiarbeit.

Weniger Polizisten und eine schlankere Verwaltung angesichts der demografischen Entwicklung – das galt in Sachsen mit der Polizeireform 2020 als beschlossen. Aber nun mahnen immer mehr CDU-Abgeordnete Handlungsbedarf an, und das nicht nur wegen der Flüchtlingskrise. Der Falkensteiner Landtagsabgeordnete Sören Voigt drängt: „Das Innenministerium kommt um eine Evaluierung der Reform nicht herum. Es ist dringend nötig, die Polizei aufzustocken, zum einen als Stellen im Haushalt, zum anderen als Köpfe.“ Er hält eine größere Zahl an Neueinstellungen für nötig, um die Beamten zu entlasten. „Viele sind an ihrer Belastungsgrenze, denn das tägliche Geschäft wie die Absicherung von Sportveranstaltungen, Demonstrationen und Versammlungen muss gewährleistet sein“, so Voigt. „Deshalb ist es erforderlich den Stellenabbau zu stoppen und die Ausbildung zu stärken.“ Das ist Musik in den Ohren von Polizeirätin Antje Reinhold vom Revier Auerbach. „Ich bin sehr stolz und habe hohen Respekt vor meinen Kollegen. Trotz Mehrbelastung sind sie sehr motiviert, flexibel und leistungsbereit.“ (cb)

Vogtlandkreis

Ein Radweggipfel soll es richten

Der Landtagsabgeordnete Stephan Hösl (4. v. l.) unterwegs mit Radwanderern im Göltzschtal.
Der Landtagsabgeordnete Stephan Hösl (4. v. l.) unterwegs mit Radwanderern im Göltzschtal.

Länderübergreifend von Sachsen, Thüringen über Bayern bis nach Tschechien erstreckt sich die Tourismusregion Vogtland. Dieses Potential will der Reichenbacher CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Hösl ausbauen. Sein Ziel: Die Lücke im Göltzschtalradweg zwischen Göltzschtalbrücke und dem thüringischen Greiz soll endlich geschlossen werden. Das ist zwar eine Strecke von nur sechs Kilometern, aber die sind mit erheblichen Problemen behaftet. Abhilfe soll der dritte Radweggipfel im Januar schaffen. Im Ergebnis soll eine grundsätzliche Vereinbarung zum Ausbau beschlossen werden. Auf deren Basis ist dann zunächst eine Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag zu geben. Erst danach kann mit der eigentlichen Planung des kleinen Abschnitts über die Grenze nach Thüringen begonnen werden. Dass das alles nur in kleinen Schritten geht, weiß Stephan Hösl: „Nur im Zusammenspiel der Verantwortlichen von Tourismus- und Zweckverbänden über die Kreisverwaltung bis zum Umweltamt können wir etwas bewegen. Es müssen alle an den Tisch, und wir müssen an einem Strang ziehen.“ (cb)

Abgeordnete

Vogtlandkreis

Edler Rauch aus dem Vogtland

Bürgermeisterin Isa Suplie und Andreas Heinz lassen sich von Karin Müller das Zigarrendrehen zeigen
Bürgermeisterin Isa Suplie und Andreas Heinz lassen sich von Karin Müller das Zigarrendrehen zeigen

Schöneck ist heute als Tourismusort mit Ski und Bikewelt bekannt. Vor 150 Jahren sorgten flinke Frauenhände dafür, dass die Vogtland-Stadt zur Hochburg der Zigarrenindustrie und damit weit über Deutschland hinaus bekannt wurde. „Ich will, dass diese Geschichte unserer Stadt in den Köpfen lebendig bleibt“, sagt Bürgermeisterin Isa Suplie. Und so erinnert im Schönecker Zigarren- und Heimatmuseum alles an die kostbaren Glimmstengel, die mit so fantasievollen Namen wie „Jungfer Niedlich“, „Favoritas“, „Edelstück“ oder „Weiße Spitzen“ daher kamen. Karin Müller ist eine von vier Frauen, die das traditionelle Handwerk des Wickelmachens heute noch beherrschen. In Schauvorführungen können Besucher dann auch selbst Hand anlegen und sich ihre eigene Fluffe drehen. Doch das gestaltet sich immer schwieriger. Da auch auf die Selbstgedrehten Tabaksteuer erhoben wird, muss vor jeder Vorführung in aufwendigen Anträgen eine Genehmigung beim Hauptzollamt Erfurt eingeholt werden. Der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Heinz verspricht nun, sich bei der Behörde für ein einfacheres Verfahren stark zu machen. „Die Tradition soll auch in den nächsten 50 Jahren lebendig bleiben“, sagt er. (cb)

Abgeordnete

Vogtlandkreis

Plauener Verkehrskadetten bei Großveranstaltungen dabei

Der Landtagsabgeordnete Frank Heidan mit den Verkehrskadetten beim Tag der Sachsen
Der Landtagsabgeordnete Frank Heidan mit den Verkehrskadetten beim Tag der Sachsen

Als Ehrenverkehrskadett liegt dem Landtagsabgeordneten Frank Heidan der Verein der Plauener Verkehrskadetten besonders am Herzen. Die Verkehrswacht Plauen ist die einzige in Sachsen, die sich von den jungen Verkehrshelfern unterstützen lässt. Der Verein zählt aktuell 49 Mitglieder im Alter zwischen 12 und 22 Jahren. Vor der Aufnahme müssen die künftigen Kadetten eine theoretische und praktische Ausbildung mit anschließenden Prüfungen absolvieren. Dabei geht es um Zeichengebung der Verkehrspolizei, Erste Hilfe und Kommunikation per Funk. Ist diese Hürde geschafft unterstützen sie Polizei, Ordnungsamt oder private Organisatoren bei der Sicherung des Straßenverkehrs. So springen sie auch bei Großveranstaltungen wie dem Tag der Sachsen, dem Tag der Vogtländer, beim Pöhler Triathlon oder Fußballspielen ein. Heidan würdigt den Einsatz der jungen Helfer als „zuverlässig und diszipliniert“, und das oft nach einer anstrengenden Schulwoche. Der Abgeordnete hat selbstverständlich ebenfalls die Kadettenprüfung abgelegt. (cb)

Abgeordnete

Landkreis Zwickau

Schüler auf den Spuren der Thaler

Ines Springer (r.) begutachtet Schülerarbeiten mit Kultusministerin Brunhild Kurth.
Ines Springer (r.) begutachtet Schülerarbeiten mit Kultusministerin Brunhild Kurth.

Im Vorfeld der Lutherdekade haben die Schüler in der Töpferstadt Waldenburg bereits 2014 Forschungsaufträge von Finanzminister Prof. Georg Unland übernommen. Im September stellten sie ihre Projekte Kultusministerin Brunhild Kurth und der Landtagsabgeordneten Ines Springer vor. „Auf den Spuren der Thaler“ war das Thema der Mädchen und Jungen der Grundschule. Ergebnis ist ein Stadtführer für Kinder mit eigenen Illustrationen und einem kleinen Quiz. Er lässt sich im Handumdrehen aus einem A3-Blatt in ein kleines Buch verwandeln. Ines Springer: „Die Kinder haben sich intensiv mit dem Projekt beschäftigt, dabei ihre Heimat erkundet und damit auch den Unterricht nachhaltig bereichert.“ Die anderen Projekte werden später vorgestellt. (cb)

Abgeordnete

Landkreis Zwickau

Schulunterricht auch in englischer Sprache

Das Georgengymnasium soll eine internationale Schule werden. Das ist eine Chance für den Wirtschafts- und Bildungsstandort Zwickau, sagt Gerald Otto.
Das Georgengymnasium soll eine internationale Schule werden. Das ist eine Chance für den Wirtschafts- und Bildungsstandort Zwickau, sagt Gerald Otto.

Zwickau erhält eine internationale Schule. Die Saxony International School „Carl Hahn“ gGmbH will sie für 7,5 Millionen Euro im Gebäude des leer stehenden Georgengymnasiums einrichten. Geplant sind ab 2018 eine zweizügige Grundschule mit bis zu 200 Schülern und zugehörigem Hort, ein internationales Gymnasium für etwa 30 Schüler pro Jahrgang sowie eine Kindertagesstätte. Der Träger setzt auf Fremdsprachen, wobei der Unterricht zum Teil in Englisch gehalten wird, sowie auf Medien- und Wirtschaftskompetenz. Der Landtagsabgeordnete Gerald Otto hat das Projekt wesentlich mit unterstützt. „Zwickau braucht eine solche Einrichtung insbesondere für die Kinder der hier tätigen internationalen Managerfamilien.“ (uw)

Abgeordnete

Landkreis Zwickau

Erweiterung mit Freistaat-Hilfe bei Metallbau Vogel

Andreas Vogel (rechts) ist glücklich über die neue Halle und die Unterstützung von Kerstin Nicolaus (Bildmitte) und der Lichtentanner Bürgermeisterin Inge Hauß.
Andreas Vogel (rechts) ist glücklich über die neue Halle und die Unterstützung von Kerstin Nicolaus (Bildmitte) und der Lichtentanner Bürgermeisterin Inge Hauß.

Seit über 110 Jahren bearbeitet die Familie Vogel in Schönfels bei Lichtentanne Metall und Stahl. Nun hat die Metallbau Vogel KG mit Förderung des Freistaats ihre Produktionsfläche durch den Neubau einer Stahlbauhalle um 1.400 Quadratmeter erweitert. Innerbetriebliche Prozesse wurden optimiert und eine neue Portalkrananlage eingebaut. „Zudem haben sich Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessert, und ein Auszubildender wurde neu eingestellt“, sagt die Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus. Firmenchef Andreas Vogel hatte sie um Unterstützung bei der Suche nach Fördermitteln gebeten. Kerstin Nicolaus empfahl daraufhin das Förderprogramm und stellte den Kontakt zu den Fachleuten bei der Sächsischen Aufbaubank her. (uw)

Landkreis Zwickau

Immer den Pegel im Blick

Jan Löffler (M.) eröffnet den Werdauer Pleiße- Messpunkt mit OB Stefan Czarnecki und Uwe Köhler.
Jan Löffler (M.) eröffnet den Werdauer Pleiße- Messpunkt mit OB Stefan Czarnecki und Uwe Köhler.

In Werdau ist im Oktober ein neuer Messpegel für die Pleiße in Betrieb genommen worden. „Damit kann ein Hochwasser zwar nicht verhindert, aber die Vorwarnzeit erheblich verlängert werden. Viertelstündlich werden ab sofort die Daten übermittelt und sind im Internet abrufbar“, sagte der Landtagsabgeordnete Jan Löffler. Vollelektronisch und mit Solarenergie betrieben setzt ein Funkmodem die Daten ab. „Mit diesen zusätzlichen Messdaten lässt sich der Schutz der Anlieger besonders bei Sofortmaßnahmen wesentlich verbessern“, betont Löffler. Nach den verheerenden Hochwassern von 2002, 2010 und besonders 2013 wurde für Sachsen ein Frühwarnsystem mit 42 neuen Pegeln für 4,5 Millionen Euro geplant. Die Werdauer Anlage kostet rund 1.6000 Euro. www.hochwasserzentrum.sachsen.de (cb)

Landkreis Zwickau

Ein Motorsportfan im Landtag

Der Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz, Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Jan Hippold (v. l.) freuen sich über die fesselnde Atmosphäre beim MotoGP auf dem Sachsenring.
Der Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz, Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Jan Hippold (v. l.) freuen sich über die fesselnde Atmosphäre beim MotoGP auf dem Sachsenring.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Hippold ist immer wieder von dem Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring begeistert: „Der MotoGP ist ein sportliches und kulturelles Highlight, zum Anderen auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region“, sagt der Motorsportfan. Das dreitägige Renngeschehen auf der traditionsreichen Strecke war Teil der Motorrad-Weltmeisterschaft und zog im Juli 2015 neben 200.000 Fans vor Ort auch weltweit fast 10 Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Jan Hippold ist auch Vizevorsitzender der Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH: „Seit einigen Jahren hält der Erfolgskurs kontinuierlich an, und wir werden auch 2016 wieder Hunderttausende Fans aus aller Welt bei uns begrüßen können.“ (cb)

Abgeordnete

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