Ländlicher Raum

Wir steigern die Lebensqualität im ländlichen Raum

Wir wollen attraktive ländliche Regionen, in denen Menschen gerne arbeiten und leben. Dafür braucht es gute Bedingungen für die kleine und mittelständische Wirtschaft. Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sind dabei wichtige Wirtschaftsfaktoren. Deshalb stehen wir uneingeschränkt zur Landwirtschaft in Sachsen. Sie ist das wirtschaftliche Rückgrat des ländlichen Raums. Insgesamt stellt der Freistaat in den kommenden beiden Jahren rund 1,2 Milliarden Euro für Umwelt und Landwirtschaft bereit! Erstmals sind dabei auch 1,5 Mio. Euro pro Jahr zur Förderung von Naturschutzstationen eingeplant. Damit erfüllen wir eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag. Uns ist es gelungen, das erfolgreiche Förderprogramm „Vitale Dorfkerne“ um 3 Mio. Euro auf nunmehr insgesamt 8 Mio. Euro pro Jahr aufzustocken! Das ist ein wichtiger Baustein, um die Heimat der Menschen im ländlichen Raum lebenswert und attraktiv zu gestalten.

Zur Lebensqualität im ländlichen Raum gehört auch der Erhalt der Schulen vor Ort. Im neuen Schulgesetz haben wir deshalb den Bestandsschutz im ländlichen Raum verankert. Sachsen geht damit per Gesetz über die Festlegungen hinaus, die im Schulschließungsmoratorium für Grund- und Oberschulen getroffen wurden. Trotz meist sinkender Bevölkerungszahlen können jetzt Schulen unter bestimmten Kriterien erhalten bleiben. Zum Beispiel durch jahrgangsübergreifenden Unterricht an Grundschulen: Schüler aus zwei Klassenstufen werden gemeinsam unterrichtet. Im Freistaat gibt es auch ein vielfältiges kulturelles Angebot im ländlichen Raum. Dieses fördern wir zum Beispiel mit jährlich 94,7 Mio. Euro aus den Kulturraummitteln. Aber auch die erstmalige Unterstützung der Mobilität im Kulturbereich mit 300 000 Euro pro Jahr ab 2017 ist dazu ein wichtiger Beitrag.

Verteilung der Einwohner Sachsens.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen / 31.12.2015
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