01.02.2018

„Landwirte gehören aufs Feld und nicht ins Büro!“

CDU-Landwirtschaftspolitiker fordern mindestens gleiches Fördervolumen und Entbürokratisierung

Auf Antrag der Koalitionsfraktionen debattierte der Sächsische Landtag heute über die künftige EU-Agrarförderung ab 2020.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Heinz: „Die europäische Agrarpolitik braucht auch nach 2020 mindestens das bisherige Förderniveau. Nur so können die umfangreichen Ziele erreicht und sich positive ökonomische, ökologische und soziale Wirkungen weiter entfalten. Die von den Landwirten bereitgestellten öffentlichen Güter müssen auch künftig angemessen honoriert werden. Ich denke hier besonders an den Erhalt von Kulturlandschaften, den Schutz von Natur, Klima, Umwelt und Biodiversität sowie die Anforderungen an das Tierwohl.“

Der CDU-Landwirtschaftspolitiker Georg-Ludwig von Breitenbuch betont: „Landwirte gehören aufs Feld und nicht ins Büro, wo sie den vielen Auflagen der EU-Bürokratie nachkommen müssen. Deshalb müssen europäische Vorgaben, wie Durchführungsverordnungen, Leitlinien und Auslegungsvermerke, deutlich reduziert werden. Wir fordern mehr wirtschaftliche Freiheiten, anstatt bürokratischer Gängelung unserer Landwirte. CDU-Staatsminister Thomas Schmidt hat dazu bereits europaweit viel beachtete Reformvorschläge (ELER Reset) vorgelegt, die wir ausdrücklich unterstützen.“

Ihr Ansprechpartner

Alfons Wagener

Parlamentarischer Berater

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