07.04.2016

Sporthallen als Asyl-Unterkunft: Vereine werden unterstützt

Durch die teilweise kurzfristige Umnutzung zur Erstaufnahmeeinrichtung einiger landeseigener Sporthallen in Sachsen standen im vergangenen Jahr viele Vereine vor großen Herausforderungen.

Für die Aufrechterhaltung ihres Sportbetriebs brauchten sie schnell Lösungen, gegebenfalls Ausweichspielstätten und neue Kooperationen, was zum Teil zu zusätzlichen Ausgaben führte. Einigen Vereinen entgingen außerdem Einnahmen durch den ausgefallenen bzw. geänderten Spielbetrieb.

Der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Wolf-Dietrich Rost macht deutlich: "Die Vereine, die durch die Unterbringung von Flüchtlingen durch den Freistaat auf ihre Sporthallen verzichten mussten und nachweislich Mehraufwendungen hatten, werden unterstützt!"

Auf Initiative des CDU-Sportpolitikers vereinbarten der Landessportbund, das Innen- und das Finanzministerium eine einvernehmliche Lösung. "Vereine werden individuell unterstützt. Wir würdigen damit die hohe Bereitschaft der Sportvereine, ihren nicht selbstverständlichen Beitrag in der Flüchtlingskrise geleistet zu haben", sagt Rost.

Dafür müssen diese beim Landessportbund ihren Anspruch anmelden und nachweisen. Die Unterstützung geschieht nicht zu Lasten der Sportförderung, sondern stellen zusätzliche Mittel bzw. Vereinbarungen dar.

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