15.05.2018

„Uneingeschränkter Schutz des Wolfes ist nicht mehr gerechtfertigt“

CDU-Agrarpolitiker fordern Änderungen im Wolfsmanagement und auf EU-Ebene

Heute hat der Umweltausschuss des Sächsischen Landtages Experten zum Antrag der Koalitionsfraktionen „Deutschlandweit abgestimmtes Wolfsmanagement“ (Drs 6/12852) angehört.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Heinz: „Mit Blick auf die bereits vorhandene Zahl an Wölfen und deren zu erwartenden weiteren Ausbreitung steht für uns fest: Der uneingeschränkte Schutz des Wolfes ist in der jetzigen Form nicht mehr gerechtfertigt. Das haben uns Sachverständige in der heutigen Anhörung deutlich bestätigt.“

„Diese zentralen Erkenntnisse müssen bei der derzeitigen Überarbeitung des sächsischen Wolfsmanagements berücksichtigt werden. Insbesondere sollten dort weiterhin alle Maßnahmen zum Schutz von Weidetieren unterstützt und eine unkomplizierte Entnahmeregelung bei Problemwölfen umgesetzt werden.“

„Aufgabe der Wissenschaft ist es jetzt nachzuweisen, dass der Wolf mittlerweile in einem ausreichend großen natürlichen Lebensraum lebensfähig ist und langfristig weiterhin sein wird. In Folge dessen setzen wir uns dafür ein, dass auf EU-Ebene der Wolf aus den einschlägigen Gesetzesregelungen herausgenommen wird und damit die Aufhebung des strengen Schutzes erfolgen kann“, so der CDU-Agrarpolitiker Heinz.

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Parlamentarischer Berater

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