04.01.2019

Wir brauchen endlich eine Reduzierung der Wolfsbestände!

CDU-Fraktionsvize reagiert auf die neuesten Wolfsrisse

Die neuesten Risse aus dem Dezember an Herden bei Spohla und Niesky zeigen deutlich, dass die Übergriffe der Raubtiere auch in den älteren Wolfgebieten nicht zurückgehen. Dabei waren alle Herden vorschriftsmäßig geschützt.

Dazu sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion und Landwirt Georg-Ludwig von Breitenbuch: „Es ist ein Märchen der Wolfslobby, dass die Risse in den älteren Wolfsgebieten zurückgehen! Es reicht nicht aus, den Herdenschutz durchzuführen und eine Spirale der Kosten und der Mühen der Weidetierhalter weiter nach oben zu schieben. Stattdessen muß endlich das Jagdrecht greifen, welches Wildschäden durch überhöhte Wildbestände seit alters her in ein Gleichgewicht bringt. Das gelingt bei Rotwild, Rehen und Schweinen, und das muss auch bei den Wölfen gelingen. Mittel dazu ist ein geregelter Wolfsabschuss, für den wir Landwirte seit Jahren mit den Jägern kämpfen.“

Hintergrund:
Am 9. Dezember wurden nahe Spohla sechs Schafe gerissen, mindestens vier verletzt. Am 22. Dezember wurden bei Niesky 40 Schafe und fünf Ziegen getötet.

Ihr Ansprechpartner

Mario Dense

stellvertretender Pressesprecher | Öffentlichkeitsarbeit

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