Heute hat der Sächsische Landtag einen Antrag der Regierungskoalition zur Stärkung der regionalen Absatzförderung in der Landwirtschaft beschlossen.
Dazu sagt der landwirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Heinz: „Seit Jahren greifen sächsische Verbraucher vermehrt zu regional erzeugten und verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten. Das ist eine sehr erfreuliche Tendenz, die sich in der zurückliegenden Zeit der Corona-Pandemie aufgrund der Ausgansbeschränkungen noch einmal verstärkt hat. Mit dem heute beschlossenen Antrag wollen wir auf diesem Trend aufbauen. So soll der Freistaat beispielsweise eine Strategie zur regionalen Absatzförderung erarbeiten und den weiteren Ausbau der Vernetzungsstrukturen aller Akteure vorantreiben.“
Der CDU-Landwirtschaftspolitiker Heinz betont: „Leider müssen wir nach wie vor konstatieren, dass ein Großteil der Rohstoffe aus der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft unverarbeitet den Freistaat verlässt. Damit ist ein Verlust an regionaler Wertschöpfung, besonders im ländlichen Raum, verbunden. Neben der Erzeugung selbst sind es vor allem die Verarbeitung und der Handel, die mit einer wesentlichen Wertschöpfung vor Ort verbunden sind. Deshalb müssen wir Sachsens Landwirtschaftsbetriebe, Bäckereien und Fleischereien, Obstbaubetriebe, Gärtnereien, Mühlen sowie Fischerei -und Aquakulturbetriebe hier verstärkt als wichtige Akteure ins Blickfeld nehmen.“
(Fotonachweis: AdobeStock/Kzenon)



