Das Landeskriminalamt hat heute mit der Generalstaatsanwaltschaft die Privatwohnungen und Diensträume von 23 LKA-Beamten des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) durchsucht. Ihnen wird ein verbotenes Aufnahmeritual für zwei neue Angehörige im Dezember 2020 vorgeworfen. Dabei soll einer der beiden von Schüssen aus einer polizeilichen Übungswaffe getroffen worden sein und Hämatome erlitten haben.
Dazu sagt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rico Anton: „Archaische Aufnahmerituale passen nicht zu einer professionellen Polizei. An dieser Stelle ist umfassende Aufklärung notwendig. Wenn sich bewahrheiten sollte, dass Beamte die Verletzung ihrer Kameraden billigend in Kauf genommen oder sogar absichtlich herbeigeführt haben, dann können sie nicht weiter in der sächsischen Polizei Dienst tun. Das Verhalten ist auf das Schärfste zu verurteilen und wirft ein falsches Bild auf die vielen Polizeibeamten in Sachsen, die ordentlich ihre Arbeit machen.“
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