Die Betreiber von Biogasanlagen schauen mit Sorge auf Pläne des grünen Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck, der zur Finanzierung der geplanten Strompreisbremse auch Biogasanlagenbetreiber rückwirkend zur Kasse bitten will.
Dazu sagt der Vorsitzende des Arbeitskreises für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, Andreas Heinz: „Konkret bedeutet der Plan von Wirtschaftsminister Habeck eine faktische Umsatzabschöpfung. Die Betreiber von Biogasanlagen dürften demnach nur noch 3 Cent pro Kilowattstunde Strom der Mehrerlöse behalten, obwohl ihre Kosten um ein Mehrfaches gestiegen sind. Hierzu zählen u.a. die Dieselkosten, höhere Preise für Inputstoffe, aber auch bei allen Instandhaltungs- und Investitionskosten schlägt die Inflation voll durch.“
„Die Betreiber von Biogasanlagen haben massive Investitionen vorgenommen, um diese je nach Strombedarf rauf- und runtergefahren zu können. Das war ausdrücklich politisch erwünscht! Nach bisherigen Plänen werden sie auch diese dafür gezahlten Ausgleiche wieder abführen müssen. Das wird jegliche Investitionsbereitschaft im Keim ersticken“, warnt Heinz.
Heinz fordert: „Biogasanlagen müssen aus der Finanzierung der Strompreisbremse wieder herausgenommen werden!“
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