Heute debattierte der Sächsische Landtag über das laufende Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr und dessen Bedeutung für die Stadt und eine ganze Region.
Dazu sagt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Sandra Gockel: „Chemnitz ist sehr feierlich in sein Kulturhautstadtjahr gestartet. Die Stadt steht mit ihrer allseits bekannten Namensänderung in ganz besonderer Weise für die aufeinanderfolgenden Umbrüche im Osten unseres Landes. Sie ist damit ein Stück weit unser aller kultureller Identität. Es ist daher nur konsequent, im Kulturhauptstadtjahr auch die Menschen mit ihren Biographien in den Mittelpunkt des sehr vielfältigen Programmangebotes zu stellen. Diesen Ansatz halte ich für besonders nachhaltig, da dies auch jüngeren Generationen die Chance bietet, eigene Lehren für die Zukunft zu ziehen und diese dann aktiv mitzugestalten.“
Die Chemnitzer CDU-Wahlkreisabgeordnete Ines Saborowski sagt: „C the Unseen - Sieh das Ungesehene. Dieses Motto ist mehr als nur ein Slogan. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, genauer hinzusehen, hinter Klischees zu blicken, die unentdeckten Geschichten einer Stadt und einer ganzen Region zu erkennen. Chemnitz eine Stadt, die oft unterschätzt wurde, rückt ins Rampenlicht Europas. Und mit ihr eine Region voller Menschen, die anpacken, gestalten, Neues wagen.“
„Chemnitz ist Kulturhauptstadt Europas 2025. Das ist eine besondere Auszeichnung, aber vor allem eine riesige Chance. Eine Chance für die Stadt, für Mittelsachsen, für das Erzgebirge, für das Zwickauer Land, für uns alle, für Sachsen. Diese Kulturhauptstadt ist dabei kein Prestigeprojekt einer Elite - nein, sie gehört den Menschen. Von Anfang an haben die Bürgerinnen und Bürger, die freie Kulturszene und engagierte Macherinnen und Macher diesen Prozess mitgestaltet. Chemnitz 2025 ist bodenständig, authentisch - genau das macht es so besonders. Und Chemnitz 2025 ist mehr als ein Titel - es ist ein Versprechen! Ein Versprechen, dass wir uns nicht länger verstecken, dass wir unser Potenzial entfalten, dass wir den Wandel selbst gestalten. Lassen Sie uns diese Gelegenheit ergreifen: mutig, optimistisch, gemeinsam.“
(Bildnachweis: Peter Rossner)



