Corona-Aufarbeitung: Lehren für Sachsens Gesundheitswesen

16.05.2025 - CDU zur gestrigen Experten-Anhörung in der Enquetekommission

Gestern setzte die Enquete-Kommission des Sächsischen Landtages ihre Arbeit zur Corona-Aufarbeitung fort. Im Mittelpunkt standen dabei die Einschätzungen und Bewertungen von renommierten Sachverständigen aus sächsischen Gesundheitseinrichtungen.

Dazu sagt der CDU-Arbeitskreisvorsitzende Martin Modschiedler: „Wie in ganz Deutschland wurde auch das sächsische Gesundheitswesen durch die Corona-Pandemie vor die größte Herausforderung der vergangenen Jahrzehnte gestellt. In dieser kritischen Phase hat sich als großer Vorteil erwiesen, dass Sachsen an einer flächendeckenden Krankenhausversorgung sowie einer starken ambulanten hausärztlichen und fachärztlichen Versorgung festgehalten hat. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Ärztinnen und Ärzten aus allen Versorgungssektoren sowie den Angehörigen anderer Gesundheitsberufe konnte ein Kollaps der Gesundheitsversorgung verhindert werden.“

„Die Pandemie hat uns gelehrt, wie wichtig es ist, auf Krisen vorbereitet zu sein“, erklärt Modschiedler und betont: „Jetzt ist es entscheidend, die Lehren aus dieser Zeit zu ziehen und Schwachstellen u.a. in unserem Gesundheitssystem zu identifizieren, um für zukünftige Herausforderungen besser gerüstet zu sein. Uns ist dabei bewusst, dass wir als Kommission hier das umfangreichste und sicherlich auch eines der emotionalsten Themen aufzuarbeiten haben. Aber die Expertise und persönlichen Erfahrungen der heute angehörten Sachverständigen, wie zum Beispiel des Leipziger Universitäts-Professors Christoph Lübbert, werden uns hier deutlich voranbringen. Wir müssen sicherstellen, dass unser Gesundheitssystem auch in Zukunft resilient bleibt und alle Menschen gerade in Pandemiezeiten bestmöglich versorgt und geschützt werden. Ungeachtet dessen müssen wir aber auch als Gesellschaft und damit jeder Einzelne besser auf mögliche Krisen vorbereitet sein.“

 

 

(Bildnachweis: AdobeStock/sudok1)

 

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