Derzeit wird in Deutschland intensiv über die Folgen der sich immer stärker abzeichnenden Energiekrise diskutiert. Fest steht: Steigende Abschlagszahlungen und vor allem die geplante staatliche Gasumlage werden deutsche Verbraucher teuer zu stehen kommen. Sie werden nicht nur mehr für Strom und Heizen ausgeben müssen. Auch bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Lebens sind weitere Preissprünge absehbar. Vor allem viele Familien aus der Mittelschicht trifft die massive Teuerung der Energiepreise hart. Selbst mit doppeltem Verdienst muss bei ihnen ein immer größerer Teil des Familieneinkommens für Miete, Energie und den Lebensunterhalt reserviert werden.
Dazu sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jan Hippold: „Die steigenden Energiepreise drohen Familien finanziell zu überlasten! Diese gravierende Entwicklung wird immer mehr zu einer sozial- und gesellschaftspolitischen Frage, auf die es schleunigst Antworten der Bundesregierung braucht. Anstatt der immer widerkehrenden Appelle zum Energiesparen braucht es endlich tragfähige Konzepte, mit denen Arbeitnehmer, Selbständige und Freiberufler schnell und ohne bürokratischen Aufwand entlastet werden können. Ich fordere daher von der Bundesregierung die Einführungen eines Energiefreibetrags von z.B. 300 Euro. Dieser soll in der jährlichen Steuererklärung geltend gemacht werden und das zu versteuernde Jahreseinkommen reduzieren. So könnte der massive Anstieg der Energiepreise, insbesondere für Familien, zumindest etwas gedämpft werden. Ebenso sollte die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass auch Rentnerinnen und Rentner einen Ausgleich für steigende Energiekosten erhalten.“
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