Heute hat das Solarunternehmen Meyer Burger angekündigt, die Produktion an seinem Freiberger Standort ab Anfang März runterzufahren und die Werksschließung zu Ende April vorzubereiten. Nach eigenen Angaben ist Freiberg mit 500 Beschäftigten der größte Betrieb für die Solarmodulproduktion in Europa.
Dazu sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jan Hippold: „Wir stehen jetzt kurz vor einem zweiten Kahlschlag der sächsischen Solarindustrie. Dieser muss unbedingt noch verhindert werden! Ich fordere daher Bundeswirtschaftsminister Habeck auf: Lassen Sie ihrer Ankündigungspolitik endlich Taten folgen! Setzen sich für deutsche Solarbranche ein und unterstützen Sie zielgerichtet die produzierende PV-Unternehmen. Es war schon Ende vergangenen Jahres 5 vor 12!“
„Bereits vor einem Jahr haben wir als CDU die Bundesregierung und die EU vehement aufgefordert: Handeln Sie! Deutsche Solarunternehmen brauchen schnellstmöglich ausreichende Maßnahmen zur Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen in Europa. Passiert ist bislang: Nichts. Aus wirtschaftlicher Sicht muss vor allem die Schlüsselindustrie für den günstigen Solarstrom der Zukunft erhalten bleiben. Wir brauchen in Deutschland endlich eine langfristige Verlässlichkeit und Berechenbarkeit in unserer Wirtschafts- und Energiepolitik!“ (Bildnachweis: AdobeStock/VICHIZH)



