Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will den Einbau von Öl- und Gasheizungen bereits ab 2024 verbieten. Im Koalitionsvertrag der Ampelparteien stand ursprünglich, dass erst zum 1. Januar 2025 jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 Prozent erneuerbarer Energien betrieben werden soll.
Dazu sagt der handwerkspolitische Sprecher der CDU-Fraktion und Heizungsbauer Kay Ritter: „Schon das Verbot von Gas- und Ölheizungen im Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Grünen war grober Unfug. Dieses jetzt um ein Jahr vorzuziehen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Betroffen von dem Verbot sind alle Hausbesitzer, die beim Heizen auf Gas und Öl setzen. Wenn Habeck sich mit seinem Plan durchsetzt, dürften sie eine alte Heizung nur noch dieses Jahr durch eine neue Öl- oder Gasanlage ersetzen!“
„Besonders im ländlichen Raum haben viele Menschen auf die Gas- und Ölheizungen gesetzt. Fallen deren Anlagen ab 2027 aus, sollen Reparaturen ausgeschlossen sein – es müssten neue Heizungen her, die den ökologischen Vorgaben Habecks genügen. Schon jetzt gibt es aber eine Wartezeit für Umrüstungen von Heizungsanlagen von über einem Jahr. Am Ende steht die Frage: Wer soll das bezahlen? Das ist Politik für Ideologie und gegen die Menschen!“
(Bildnachweis: Laurance Chaperon)



