Der Arbeitskreis Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag hat sich heute mit den angekündigten Honorarkürzungen für psychotherapeutische Leistungen befasst. Anlass ist ein Schreiben niedergelassener Psychotherapeuten, das die konkreten Auswirkungen auf die Versorgung – insbesondere im ländlichen Raum – deutlich macht.
Dazu sagt der Gesundheitspolitiker und Arzt Dr. med. Sven Eppinger: „Wir können diese Honorarkürzung um 4,5 Prozent in keiner Weise nachvollziehen. Gerade die Begründung dafür ist eine Zumutung für all jene, die täglich Verantwortung für die psychische Gesundheit der Menschen übernehmen.“
„Psychotherapeuten leisten einen zentralen Beitrag für unsere Gesellschaft – sie stabilisieren Lebensläufe, verhindern Frühverrentung und entlasten unser Gesundheitssystem. Diese Arbeit verdient Unterstützung statt Kürzungen.“
„Für uns ist klar: Diese Honorarkürzung darf nicht wirksam werden. Wir haben heute das Sozialministerium in unserer Sitzung befragt. Es versichert, dieses Thema in Berlin bei den entsprechenden Stellen anzusprechen. Unser Ziel ist eine Lösung im Sinne der niedergelassenen Psychotherapeuten."
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