In der vergangenen Nacht gab es erneut einen schweren Übergriff von Wölfen auf Nutztiere in der Oberlausitz. Bei diesem Wolfsriss in der Ortslage Nebelschütz wurden etwa 20 Schafe getötet bzw. schwer verletzt, fast die Hälfte einer ganzen Schafherde.
Dazu sagt der CDU-Wahlkreisabgeordnete Aloysius Mikwauschk: „Das Ausmaß des Schadens vor Ort ist erneut erschreckend! Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr ist dieser Betrieb von einem Wolfsriss trotz vorschriftsmäßiger Weidesicherung betroffen. Und das Schlimme daran: Für unsere Weidetierhalter ist derzeit keine wirkliche Verbesserung der Situation in Sicht. Sachsens Umweltminister Wolfram Günther hatte vor vier Wochen öffentlich schnellere Entscheidungen zum Abschuss bestimmter Wölfe angekündigt. Jetzt müssen dieser Ankündigung endlich Taten folgen. Denn Schafzucht gehört zum ländlichen Raum!“
Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Landwirt Georg-Ludwig von Breitenbuch sagt: „Gerade im ländlichen Raum ist die Akzeptanz für den Wolf weiter im Sinkflug. Wir brauchen schnelle Entnahmen bei auffälligem Verhalten! Umweltminister Wolfram Günther muss endlich Druck auf seine Umweltbehörde machen, die den Abschuss bisher bürokratisch erschwerte bzw. verhinderte. Der Wolf ist für unsere Weidetierhalter mitnichten ‚nur‘ eine echte Herausforderung, sondern seit langem schon existenzbedrohend!“



