Die heute vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt insgesamt einen Rückgang der Straftaten im Freistaat um 2,6 Prozent. Gleichzeitig rückt ein Bereich besonders in den Fokus: die Gewaltkriminalität bei Kindern und Jugendlichen. Ihr Anteil an allen Tatverdächtigen hat sich seit 2016 fast verdoppelt und liegt mittlerweile bei 24 Prozent.
Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Ronny Wähner: „Die Zahlen zeigen eine klare Entwicklung: Weniger Kriminalität insgesamt, aber eine zunehmende Verrohung bei jungen Tätern. Das dürfen wir nicht hinnehmen. Wer früh straffällig wird, braucht klare Grenzen – und zwar konsequent und spürbar.“
„Für uns als CDU-Fraktion ist das kein neues Thema. Wir haben wiederholt deutlich gemacht: Prävention allein reicht nicht aus! Wir brauchen ein konsequent angewendetes und an die Realität angepasstes Jugendstrafrecht. Straftaten müssen schnell verfolgt und sanktioniert werden, damit junge Täter die Konsequenzen ihres Handelns unmittelbar erfahren.“
„Gleichzeitig setzen wir auf ein Zusammenspiel aus Prävention, Intervention und konsequenter Strafverfolgung. Schulen, Jugendhilfe, Polizei und Justiz müssen enger zusammenarbeiten. Wer früh auffällig wird, darf nicht durch das System fallen. Wir wollen Straffälligkeit verhindern, bevor sie zur kriminellen Karriere wird.“
„Klar ist aber auch: Der Staat muss handlungsfähig bleiben. Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung verändern sich auch Straftaten. Deshalb braucht unsere Polizei moderne Befugnisse und zeitgemäße Instrumente, um effektiv eingreifen zu können. Genau dafür stehen wir als CDU-Fraktion – und deshalb brauchen wir auch das neue Polizeigesetz.“



