Heute hat Sachsens Innenminister Armin Schuster die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik für 2024 vorgestellt. Die Aufklärungsquote liegt in Sachsen sogar leicht über dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig weist die Statistik einen Anstieg der Gewaltkriminalität auf. Immer öfter sind Kinder und Jugendliche tatverdächtig.
Dazu sagt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ronny Wähner: „Die konstant hohe Aufklärungsquote zeigt: Unsere sächsische Polizei und Justiz machen hervorragende Arbeit. Ihnen gebührt unser Dank!“
„Gleichzeitig gibt der Anstieg der Gewaltkriminalität Anlass zur Beunruhigung. Während die allgemeine Kriminalität einigermaßen konstant bleibt, zeigt sich eine Zunahme u.a. schwerer und gefährlicher Körperverletzungen. Dabei besorgt mich insbesondere, dass immer mehr Kinder und Jugendliche zu den Tatverdächtigen zählen. Diese Entwicklung ist nicht nur in Sachsen zu verzeichnen und spiegelt, wie sehr wir als Gesellschaft in Schieflage geraten sind. Wir werden sie nur gemeinsam umkehren können.“
„Dringender Handlungsbedarf besteht für die Gruppe der mehrfach- und intensiv tatverdächtigen Zuwanderern! Diese sehr kleine Gruppe unter allen Zuwanderern mit Asylhintergrund ist für den Anstieg der Delikte mit ausländischen Tatverdächtigen verantwortlich und muss daher alle rechtlichen Konsequenzen unseres Rechtsstaates spüren. Das ist umso wichtiger vor dem Hintergrund, dass sich die allermeisten Zuwanderer mit Asylhintergrund regelkonform verhalten. “
„Auch unser demokratisches Miteinander wird angegriffen. Politisch motivierte Kriminalität ist in allen Bereichen so hoch wie noch nie - rechtmotivierte Delikte haben sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt! Die Auswirkungen waren bereits bei den Wahlen im vergangenen Jahr deutlich spürbar, als Kandidaten und ihre Unterstützer tätlich angegriffen und ihr Wahlkampf durch Vandalismus gestört wurde.“
„Die Kriminalstatistik zeigt, dass ein umfassendes Sicherheitspaket notwendig ist, das auch entsprechende Rechtsbefugnisse für die Behörden umfasst. Dazu zählen insbesondere die Quellen-Telekommunikationsüberwachung sowie die Online-Durchsuchung.“



