Im Landwirtschaftsausschuss des Sächsischen Landtags fand heute eine Experten-Anhörung zum Antrag der Koalitionsfraktionen „Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft“ statt.
Dazu sagt der landwirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Andreas Heinz: „Wir stehen vor großen Herausforderungen, um die Ernährung für eine rasch wachsenden Weltbevölkerung zu sichern und gleichzeitig Klima und weltweites Naturkapital zu schützen. Deshalb müssen wir für die Landwirtschaft in Sachsen, Deutschland und der EU auf eine weitere Grüne Revolution setzen, die die Flächenproduktivität in nachhaltiger Weise steigert, statt diese zu verringern.“
Heinz weiter: „Bis zur Jahrtausendwende war die Politik in Deutschland, der EU und anderswo der Meinung, es wäre zu viel Boden in der landwirtschaftlichen Nutzung. Als Konsequenz wurde die Verringerung der Produktion durch Extensivierung oder Flächenstilllegung subventioniert. Diese politische Strategie mag man damals für angemessen gehalten haben. In der neuen Ära der Knappheiten in der Weltagrarwirtschaft ist sie schlichtweg anachronistisch. Stattdessen muss der immer knapper werdende Boden nunmehr produktiver genutzt werden.“
Für den CDU-Landwirtschaftspolitiker steht fest: „Nur mit einer modernen, produktiven und innovativen Landwirtschaft wird sich künftig eine mengenmäßig ausreichende und qualitativ hochwertige weltweite Nahrungsproduktion sichern lassen, die sowohl das Klima als auch das weltweite Naturkapital schont und deren Produkte gleichzeitig auch für die Armen der Welt erschwinglich sind.“



