Heute ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Jedes Jahr findet um ihn herum die Woche der Inklusion statt. Ziel ist es, nicht nur die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in den Vordergrund zu rücken, sondern auch auf Diskriminierung, Vorurteile und fehlende Möglichkeiten der Teilhabe hinzuweisen.
Dazu sagt die inklusionspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages Daniela Pfeifer: „Ende 2021 lebten in Sachsen über 800.000 Personen mit einer amtlich festgestellten Behinderung. In der Öffentlichkeit nimmt man viele dieser Menschen häufig nicht wahr, denn nicht jede Behinderung ist sofort sichtbar.“
„Die CDU-Fraktion unterstützt die Woche der Inklusion, um Menschen mit Behinderungen stärker in den Vordergrund zu rücken, ihren Anliegen Gehör zu verschaffen und auch in den verstärkten Austausch mit ihnen zu treten.“
„In meiner beruflichen Tätigkeit als Fachkraft für Soziale Arbeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass der gemeinsame Austausch für ein besseres Verständnis füreinander sorgen kann. Unser Ziel ist es, nicht nur ein Dabeisein zu ermöglichen, sondern grundsätzlich Menschen mit Behinderungen ernst und in der Gesellschaft wahrzunehmen.“
„Inklusion als Prozess ist dabei essentiell und muss in seiner ganzen Vielschichtigkeit fortgeführt werden. Dies betrifft nicht nur die finanzielle Unterstützung. Es trifft auch auf das Wirken vor Ort zu, die Anerkennung – gerade im Rahmen der amtlichen Feststellung – sowie den Respekt füreinander.“
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