Heute debattierte der Sächsische Landtag auf CDU-Antrag zum laufenden Strategieprozess „Bildungsland Sachsen 2030“.
Dazu sagt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Holger Gasse: „Bereits seit dem Frühjahr 2019 treibt Sachsens Kultusminister Christian Piwarz den Prozess zur strategischen Weiterentwicklung der schulischen Bildung im Freistaat – kurz „Bildungsland Sachsen 2030“ – intensiv voran. Dieser umfangreiche Beteiligungsprozess ist einzigartig in Deutschland und soll die schulische Bildung in Sachsen unter breiter fachlicher und wissenschaftlicher Begleitung für die Zukunft auszurichten. Dabei soll der Leistungsanspruch im Einklang mit gesellschaftlichen Entwicklungen, unter Beachtung neuer Rahmenbedingungen (z.B. Digitalisierung) und den Bedürfnissen der Wirtschaft nach gut ausgebildeten Fachkräften weiterentwickelt werden.“
„Im Ergebnis dazu wurden insgesamt 218 Empfehlungen erarbeitet, die jetzt Grundlage für die weiteren Beratungen sind. Sie reichen z.B. von der Flexibilisierung der Stundentafeln und Lehrplänen über die Etablierung eines Globalbudgets für Lernangebote und Schulentwicklung, die Erarbeitung einer Orientierungshilfe Schulbau, die Weiterentwicklung des sächsischen Schulportals im Rahmen einer Plattformstrategie bis hin zu professionellen Unterstützung und Wartung schulischer Informationstechnik.“
Gasse betont: „Die Bandbreite der Empfehlungen zeigt, wie komplex dieser Prozess ist. Ungeachtet dessen stellen wir uns dieser großen Herausforderung, um das sächsische Bildungssystem auch weiterhin in einer bundesweiten Spitzenposition zu halten. Mit der geplanten Vorlage einer Strategie soll daher ein Entwicklungsprozess für das sächsische Schulsystem strukturiert werden, der dann mit hoher Planungssicherheit für alle Beteiligten bis zum Jahr 2030 zielgerichtet umgesetzt wird.“
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