Heute hat der taiwanische Chiphersteller TSMC entschieden, sein erstes europäisches Werk in Dresden zu errichten.
Dazu sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende und Wahlkreisabgeordnete für den Dresdner Norden, Christian Hartmann: „Mit dieser Entscheidung rückt der Mikroelektronikstandort Dresden nun endgültig in die weltweite Spitzenliga der Halbleiterproduzenten auf. Damit werden sich weitere Synergien mit bereits bestehenden Großunternehmen der Branche wie GlobalFoundries, NXP Semiconductors, Bosch oder Infineon ergeben, die jüngst auch schon in weitere Produktionskapazitäten investiert haben. Darüber hinaus erhält der exzellente Forschungsstandort Dresden einen weiteren wichtigen Impuls mit großen Chancen, denn die Chipindustrie ist eine stark innovationsgetriebene Branche.“
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Jan Hippold sagt: „Nach Angaben des Branchenverbandes VDA wird sich die Halbleiternachfrage in der Automobilindustrie bis 2030 verdreifachen. Grund dafür ist vor allem der weltweit voranschreitende Ausbau der Elektromobilität. Vor diesem Hintergrund erhält diese Investitionsentscheidung von TSMC noch einmal einen ganz besonderen Stellenwert, denn das taiwanische Halbleiterunternehmen wird in Dresden vornehmlich Chips für die Automobilindustrie produzieren. Das ist nicht nur ein wichtiges Zukunftssignal für deutsche Autoproduzenten, sondern auch für die sich im Umbruch befindliche sächsische Zulieferindustrie.“



