17.07.2020

„Autoland Sachsen zum Vorreiter für neue Mobilitätstechnologien weiterentwickeln“

CDU-Verkehrspolitiker sieht Sachsen für Branchendialog gut aufgestellt

Gestern beschloss der Sächsische Landtag einen Koalitionsantrag zur Einführung eines Branchendialogs für die Zukunft der sächsischen Automobilindustrie.

Dazu sagt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Andreas Nowak: „Ohne Zweifel verdient Sachsen den Begriff Automobilland zu Recht. Die Branche steckt aber nicht erst seit der Corona-Krise in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Die Entwicklung der Weltmärkte zu sehr viel diversifizierteren Antriebstechnologien erfordert auch bei uns Anpassungen in bisher ungekannten Ausmaßen. Unsere Aufgabe muss es jetzt sein, das Autoland Sachsen zu einem  Vorreiter für neue Mobilitätstechnologien weiterzuentwickeln.“

„In diesen Tagen werden Volkswagen, Porsche und auch BMW mit ihren Standorten in Sachsen zu Leitwerken der Elektromobilität. Der letzte VW Golf mit herkömmlichem Verbrennungsmotor ist kürzlich am Produktionsstandort Zwickau vom Band gelaufen. Damit nimmt auch bei uns die neue Mobilitätswelt ganz konkret Gestalt an. Und bereits jetzt steht fest: In Zukunft werden die Herausforderungen für die Automobilbranche weniger bei den klassischen Entwicklungsingenieuren liegen, sondern vielmehr bei den Softwareentwicklern.“

Der CDU-Verkehrspolitiker Nowak. „Deshalb verstehen wir eine Förderung von branchenübergreifenden Netzwerken der betroffenen Branchen Automobil, Logistik, Maschinenbau, Softwareentwicklung sowie die Erarbeitung von Strategien und Konzepten zur Gestaltung des regionalen Transformationsprozesses als unerlässliche Aufgabe des Freistaates Sachsen. Dafür sind wir im Land bereits mit beispielsweise dem Netzwerk der Automobilzulieferer AMZ, dem Automobilcluster Ostdeutschland oder dem Wasserstoffnetzwerk HYPOS sowie unseren leistungsfähigen Universitäten und Fachhochschulen sehr gut aufgestellt. Mit allen diesen Akteuren wollen wir den Branchendialog zur Zukunft der Automobilindustrie verstetigen und so frühzeitig auch Indikatoren feststellen, über die Entwicklungspotentiale in Sachsen gesteuert werden können.“

 

(Foto: AdobeStock/Gorodenkoff)

 

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