Heute hat der Sächsische Landtag einen Prioritätenantrag der Koalitionsfraktion beschlossen. Damit sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Post-Covid-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen analysiert und entsprechende Angebote zur Behandlung der Symptome ausgebaut werden.
Dazu sagte der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Dierks: „Mehrere Studien renommierte Einrichtungen zeigen eindringlich auf, dass sich die Corona-Pandemie deutlich auf die Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Während die meisten aller Voraussicht nach die Belastungen überwinden werden können, werden hingegen manche Kinder und Jugendliche kurz-, mittel- und wahrscheinlich auch langfristig von erlittenen Defiziten begleitet werden. Die Pandemie wirkt hier oft als Verstärker bereits zuvor bestehender Ungleichheiten und Entwicklungsrisiken. Hier sind wir jetzt als Gesellschaft gefordert, hier müssen wir aktiv gegensteuern!“
Dierks weiter: „Die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Post-Covid-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen müssen in einem ersten Schritt gründlich analysiert werden. Auf dieser Basis soll die Staatsregierung dann gemeinsam mit wesentlichen Akteuren passgenau Maßnahmen erarbeiten und umsetzen, um kurzfristig den Belastungen von Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Im Ergebnis soll auch ein Konzept vorliegen, wie bei zukünftig ähnlichen Entwicklungen reagiert werden kann. Und nicht zuletzt sollen in Sachsen flexiblere Fördermöglichkeiten für vorhandene Gelder aus dem Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit geschaffen werden.“
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