Sicherheit für Einsatzkräfte im Wald stärken

05.05.2026 - CDU-Fraktion zu gemeinsamem Antrag im Landtag

BSW, CDU und SPD haben im Landtag einen gemeinsamen Antrag zum Umgang mit kampfmittelbelasteten Waldflächen eingebracht. Ziel ist es, angesichts zunehmender Waldbrände und wachsender Gefahren für Einsatzkräfte konkrete und praxisnahe Lösungen zu schaffen.

Dazu sagt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ronny Wähner: „Unsere Einsatzkräfte leisten unter schwierigsten Bedingungen Herausragendes. Es ist unsere politische Verantwortung, ihnen bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Dafür arbeiten wir als Parlamentarier auch unter den Bedingungen einer Minderheitskonstellation verantwortungsvoll und konstruktiv zusammen. Entscheidend ist, Risiken realistisch zu bewerten und die Handlungsfähigkeit im Ernstfall zu stärken.“

„Der gemeinsame Antrag von BSW, CDU und SPD setzt genau hier an: Wir verbessern die Unterstützung der Feuerwehren, entwickeln das Kampfmittelkataster zu einem praxistauglichen Instrument weiter und schaffen sichere Bewegungskorridore auf belasteten Flächen. Gleichzeitig prüfen wir den Einsatz und die Förderung geschützter Technik. Unsere Einsatzkräfte müssen sich auf verlässliche Informationen und geeignete Ausrüstung verlassen können.“

„Besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst leistet hochprofessionelle Arbeit unter schwierigen Bedingungen und verdient höchste Anerkennung. Gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst sorgt er dafür, dass Risiken frühzeitig erkannt und wirksam minimiert werden. Genau diese Verzahnung stärken wir mit dem Antrag.“

Hintergrund:
In Sachsen sind zahlreiche Waldflächen durch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg belastet. Gleichzeitig steigt das Risiko von Waldbränden, insbesondere in trockenen Regionen. Der gemeinsame Antrag greift Erkenntnisse aus einer Anhörung im Innenausschuss auf und verfolgt einen risikobasierten Ansatz, um Einsatzkräfte besser zu schützen und die Gefahrenabwehr im Ernstfall zu verbessern.

 

(Bildnachweis: AdobeStock/Steffen Eichner)

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