06.04.2020

„Vermögensabgabe ist die falsche Diskussion!“

CDU wirbt für Vertrauen in der Wirtschaft

Die Linken haben für die Plenarsitzung am Donnerstag einen Antrag gestellt, in dem eine Vermögensabgabe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gefordert wird.

Dazu sagt der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Georg-Ludwig von Breitenbuch: „Eigenkapital ist bei den Unternehmen die Basis dafür, nicht nur in normalen Zeiten solide zu wirtschaften, sondern auch diese Krisenzeiten zu überstehen. Die Kapitalschwäche sächsischer Unternehmen würde durch eine Vermögensabgabe zusätzlich verschärft. Viele Firmen konnten erst seit 30 Jahren Eigenkapital bilden. Deshalb ist eine Vermögensabgabe für sie nicht zu leisten!“

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jan Hippold: „Jetzt geht es um das nackte Überleben vieler Betriebe in Deutschland, die das Rückgrat des Mittelstands bilden. In Sachsen sind das immerhin 25.000 Unternehmen und nochmals ca. 50.000 Soloselbstständige. Wir haben nur eine Aufgabe: Den Vertrauensschock in der Wirtschaft so gut es geht durch staatliche Rettungsmaßnahmen einzudämmen. Wer mitten in der Krise neue Belastungen für die Zeit danach fordert, sorgt für das genaue Gegenteil: Er vergrößert die Unsicherheit.“

Ihr Ansprechpartner

Christian Fischer

Pressesprecher

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