Qualifizierungszeit ist ein Kompromiss

20.01.2026 - CDU zum Wirtschaftsausschuss

Heute wurde im Wirtschaftsausschuss des Landtages der Volksantrag „5 Tage Bildungszeit“ behandelt. Dabei ging es diesmal unter anderem um den Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen, der im Ausschuss eine Mehrheit fand und nun im kommenden Plenum behandelt werden soll.

Dazu sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Kay Ritter: „Der Änderungsantrag ist ein Kompromiss. Dieser Interessenausgleich ist nach unserem Selbstverständnis eine zentrale Aufgabe von Politik. Drei Tage Qualifizierungszeit plus die entsprechenden Einschränkungen statt der geforderten fünf Tage Bildungsurlaub für einen deutlich größeren Anwendungsbereich sind eine klare Umsetzung des Koalitionsvertrages!“

„Aus dem Volkantrag entwickeln wir jetzt nach langen Verhandlungen mit allen Betroffenen das Qualifizierungszeitgesetz. Es grenzt sich deutlich gegenüber den Bildungsurlauben anderer Bundesländer ab. Der Fokus liegt für uns präzise auf zwei Säulen: berufliche Qualifizierung und Weiterbildung im Ehrenamt. Kleinere Unternehmen mit 20 und weniger Beschäftigten erhalten sogar eine Entschädigung in Höhe von 115 Euro pro Tag, wenn Mitarbeiter das Gesetz in Anspruch nehmen wollen.“

„Mit dem Qualifizierungszeitgesetz gehen wir einen modernen sächsischen Weg. Es verbindet die wirtschaftliche Vernunft mit großer gesellschaftlicher Verantwortung. Wir haben dabei auch die Sorgen der Unternehmen im Blick. Drei Jahre in Folge hatte Deutschland kein Wirtschaftswachstum. Mit dem gefundenen Kompromiss kommen wir ihnen entgegen.“

 

(Bildnachweis: Alexander Fuhrmann)

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