Der Sächsische Landtag hat heute über die Zukunft des ländlichen Raums debattiert. Für die CDU-Fraktion ist klar: Gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Sachsens bleiben ein zentraler Auftrag der Landespolitik. Dabei setzt der Freistaat auf gezielte Investitionen in Infrastruktur, Daseinsvorsorge und die Entwicklung von Städten und Dörfern.
Dazu erklärt der Sprecher für Infrastruktur der CDU-Fraktion, Ingo Flemming: „Der ländliche Raum ist nicht das Gegenstück zur Stadt. Er ist das Rückgrat Sachsens. Mehr als die Hälfte der Menschen lebt außerhalb der großen Zentren. Deshalb ist es unser Anspruch, überall im Freistaat gute Lebensbedingungen, Entwicklungschancen und Zukunftsperspektiven zu schaffen.“
Flemming betont: „Gleichwertige Lebensverhältnisse bedeuten heute nicht, dass überall alles gleich sein muss. Es geht um vergleichbare Chancen, gute Erreichbarkeit, eine starke Infrastruktur und Zugang zu Fördermöglichkeiten. Wer auf dem Land lebt, soll die gleichen Perspektiven haben wie jemand in der Stadt.“
„Mit Programmen wie LEADER, der Ländlichen Neuordnung oder den Vitalen Dorfkernen investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Regionen. Wir stärken Ortszentren, fördern medizinische Versorgung, Kitas, Begegnungsorte und unterstützen die Menschen dabei, ihre Heimat aktiv zu gestalten. Der Erfolg des ländlichen Raums in Sachsen ist dabei vor allem auch das Ergebnis eines starken Ehrenamtes. Ohne die vielen Engagierten vor Ort wäre diese positive Entwicklung nicht möglich“, so Flemming.
Hintergrund:
Für die LEADER-Förderung stehen in Sachsen in der aktuellen EU-Förderperiode 2023 bis 2027 rund 239,8 Milo. Euro zur Verfügung. Das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ ist im Jahr 2026 mit 12 Mio. Euro ausgestattet und unterstützt Investitionen in öffentliche Einrichtungen, Ortszentren sowie die Grundversorgung in den Gemeinden.



